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Pejman Zareh

Pejman Zareh ist seit dem 14. März 2026 ohne Anklage oder Gerichtsverfahren im Adelabad-Gefängnis in Schiraz inhaftiert. Trotz schwerer Lungen- und Nierenerkrankungen wird ihm die dringend notwendige medizinische Behandlung verweigert. Seine Familie fordert seine sofortige Freilassung sowie Zugang zu medizinischer Versorgung und einem frei gewählten Rechtsanwalt.

Haft trotz schwerer Erkrankung

Pejman Zareh
Geburtsdatum: –

Festnahme: 14. März 2026

Vorwurf: unklar

Urteil: –

Pejman Zareh stammt aus Shiraz und ist Teil der religiösen Minderheit der Bahá’í. Er wurde am 14. März 2026 vom iranischen Geheimdienst grundlos festgenommen. Nach Angaben seines behandelnden Arztes ist er aufgrund seines Gesundheitszustands nicht haftfähig. Trotz schwerer Lungen- und Nierenerkrankungen wird ihm die notwendige medizinische Behandlung sowie der Zugang zu Fachärzten verweigert.

Festnahme und Haftbedingungen
Seit seiner willkürlichen Festnahme wird Pejman ohne Anklage oder Gerichtsverfahren in der Haftanstalt Adelabad in Shiraz festgehalten. Ihm wird der Kontakt zu seiner Familie und seinem Kleinkind verweigert.

Seit seiner Festnahme wurden seine grundlegenden Rechte schwerwiegend verletzt. Dazu gehören unter anderem: die Verweigerung von Informationen über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe und den Stand des Verfahrens, die Verweigerung des Zugangs zu einem frei gewählten Rechtsanwalt, die Behinderung eines rechtsstaatlichen Verteidigungsverfahrens, die Verhinderung einer gerichtsmedizinischen Untersuchung zur Dokumentation mutmaßlicher Folter und Misshandlungen sowie Einschüchterungen und Drohungen gegen seine Familie, um sie von der weiteren Verfolgung des Falls abzuhalten.

Pejman Zareh wurde ausschließlich wegen seines Glaubens festgenommen. Gemeinsam mit seiner Familie fordert die IGFM seine sofortige Freilassung, den uneingeschränkten Zugang zu einem frei gewählten Rechtsanwalt, eine dringend notwendige medizinische Behandlung außerhalb des Gefängnisses sowie eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe von Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen.

Stand: Juli 2026

 

So können Sie Pejman helfen:

Bitte schreiben Sie an die Botschaft der Islamischen Republik Iran und den Chef der iranischen Justiz. Fordern Sie die sofortige und bedingungslose Freilassung der/s Gefangenen.

Hier geht es zu den aktuellen Adressen.

Betreff: „Bitte um die unverzügliche und bedingungslose Freilassung des Gefangenen Pejman Zareh“

Sehr geehrter Herr Botschafter / Sehr geehrter Herr Justizchef, …

mit diesem Schreiben bringe ich meine Besorgnis über die mir vorliegenden Berichte zur Situation des iranischen Staatsbürgers Pejman Zareh zum Ausdruck. 

Pejman Zareh befindet sich seit dem 14. März 2026 ohne Anklage oder Gerichtsverfahren in Haft. Trotz schwerer Lungen- und Nierenerkrankungen wird ihm die dringend notwendige medizinische Behandlung verweigert, obwohl sein behandelnder Arzt ihn als nicht haftfähig eingestuft hat. Darüber hinaus wurde ihm der Zugang zu einem frei gewählten Rechtsanwalt verwehrt.

Mit größter Sorge bewegen mich die zahllosen Berichte über Verhaftungen und das gewaltsame Vorgehen von Sicherheitskräften, die bei mir große Zweifel an der Rechtstaatlichkeit der Justizverfahren aufkommen lassen.

Ich appelliere an Sie, Pejman Zareh umgehend und ohne Auflagen freizulassen. Nach internationalen Rechtsstandards hat er in keiner Weise eine strafbare Handlung begangen.

Außerdem appelliere ich an Sie, die Haftbedingungen in einem transparenten Verfahren zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ich bitte Sie herzlich, mir zu schreiben, was Sie unternommen haben.

Bitte schützen Sie das Leben von Pejman Zareh!

Hochachtungsvoll,

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#PejmanZareh

#FreePejmanZareh

#FreeAllPoliticalPrisoners

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Weitere politische Gefangene im Iran

Pejman Zareh

Pejman Zareh, Angehöriger der Bahá'í-Gemeinschaft im Iran, sitzt seit dem 14. März 2026 ohne Anklage in Haft. Fordern Sie mit uns seine Freilassung und den Zugang zu dringend notwendiger medizinischer Versorgung.

Peyvand Naimi

Der Bahá’í Peyvand Naimi wurde ohne Beweise festgenommen und wird unter schwerer Folter sowie Scheinhinrichtungen zu falschen Geständnissen gezwungen. Aufgrund seiner religiösen Identität droht ihm in einem unfairen Verfahren die Todesstrafe, während ihm trotz kritischen Zustands jede medizinische Hilfe verweigert wird.

Borna Naimi

Der Karate-Sportler Borna Naimi wurde aufgrund seiner Bahá’í-Zugehörigkeit inhaftiert und durch Elektroschocks, Scheinhinrichtungen sowie Drohungen gegen seine kleine Tochter zu einem falschen Geständnis gezwungen. Ohne Beweise oder rechtlichen Beistand droht dem Familienvater nun die Todesstrafe, während ihm die notwendige medizinische Behandlung seiner Folterverletzungen verweigert wird.

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