Pakistan2026-03-20T23:22:25+01:00

Die Islamische Republik Pakistan– oft auch einfach Pakistan genannt – ist eine parlamentarische Demokratie mit Zweikammersystem. Es leben ca. 254,840 Millionen Menschen in der Republik, die in Südasien gelegen ist und an Iran, Afghanistan, China und Indien grenzt. Der Staat ist im Jahre 1947 aus den mehrheitlichen muslimischen Regionen des damaligen Britisch-Indiens entstanden und rief sich 1956 zu der ersten Islamischen Republik der Welt aus. Heutzutage ist das Land weiterhin von Instabilität geprägt und die Menschenrechtslage ist erschütternd. Vor allem die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Religionsfreiheit sind in der Ausübung stark eingeschränkt. Die Blasphemiegesetze sind vage ausgelegt, sodass auch friedliche Meinungsäußerungen strafbar gemacht werden können. Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Anwälte werden versucht durch konstante Drohungen einzuschüchtern. Sowohl Minderheitengruppen wie die Ahmadiyya-Muslime als auch Frauen leiden unter systematischen Benachteiligungen, die umgehende Reformen erfordern.

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Vorwurf der Blasphemie als Waffe der radikalen Islamisten

Die Rechtsanwältin Aneeqa Maria Anthony setzt sich vor Gericht für Blasphemie-Opfer und deren Familien ein, die vor radikalem Mob versteckt und geschützt werden müssen. Bei der Jahreshauptversammlung der IGFM im März 2020 berichtete sie unter anderem von der Verschärfung der Verfahrensordnung für Verfahren, in denen Blasphemie verhandelt wird.

Menschenrechte in Pakistan

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