/Engagement unter Lebensgefahr

Engagement unter Lebensgefahr

Engagement unter Lebensgefahr

Schicksale und Bedrohungen nordkoreanischer Menschenrechtsverteidiger

Nordkorea ist die wahrscheinlich brutalste Diktatur der Gegenwart mit einem ausgedehnten Lagersystem, und kaum vorstellbaren Grausamkeiten. Jedem, der in der „Demokratischen Volksrepublik Korea“ die kommunistische „Partei der Arbeit Koreas“ oder den „Führer“ kritisiert, drohen sofortige Verhaftung, Folter und Hinrichtung. Aber es gibt tausende Nordkoreaner, denen die Flucht gelungen ist. Einige von ihnen haben sich die Menschenrechte in ihrer Heimat zur Lebensaufgabe gemacht.

Das nordkoreanische Regime ist für seine extreme Missachtung von Menschenrechten bekannt. Zu den Praktiken im Reich von Kim Jong-un, der den, von seinem Großvater begründeten, dynastisch geführten Staat bereits in dritter Generation beherrscht,  gehören die systematische Ausbeutung ganzer Familien in Zwangsarbeits- und Konzentrationslagern, öffentliche Hinrichtungen – auch von Angehörigen der Staatsführung, die Ausbeutung von streng bewachten Arbeitssklaven im Ausland oder die nukleare Bedrohung der Nachbarstaaten.

Der Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages stellte am 16. März 2016 fest:
„Opfer der gravierenden Menschenrechtsverletzungen sind vor allem Regimekritiker, vermutete politische Gegner, politische Gefangene, Mitglieder religiöser Minderheiten sowie Personen, die versuchen, das hermetisch abgeriegelte Land zu verlassen oder Informationen aus dem Ausland zu erhalten. In einigen Fällen genügt es schon, Kontakte zum Ausland zu suchen oder Nachrichten aus dem Ausland zu empfangen, um mit massiven Repressionen belegt oder gar inhaftiert zu werden. Nordkorea gehört zu den Staaten, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens den stärksten Repressionen ausgesetzt sind.“

Zur Erklärung des Deutschen Bundestages

 

Flüchtlinge und Systemkritiker

Weniger bekannt als die Verbrechen des Regimes sind die Menschen aus Nordkorea, welche sich gegen diesen Zustand stellen, die Untaten des Regimes öffentlich machen oder sogar die Menschen in Nordkorea über ihre elementaren Menschenrechte informieren. Die Zahl dieser Menschenrechtsverteidiger ist sehr begrenzt, denn jegliche Kritik an der nordkoreanischen Regierung innerhalb Nordkoreas wird mit dem Tod oder Zwangsarbeit in Lagern bestraft. Nordkoreanische Menschenrechtler sind deshalb meist Flüchtlinge oder Systemkritiker aus Nordkorea, denen es gelungen ist dem Machtbereich Nordkoreas zu entkommen und die nun im demokratischen Südkorea leben.
Der Menschenrechtsausschuss erklärt weiter:

„Um die Menschen gefügig zu machen, herrscht ein Klima der Angst. Insbesondere die Welle von öffentlichen Exekutionen, der seit 2010 laut Vereinten Nationen 1.328 Menschen zum Opfer gefallen sind und die auch vor hochrangigen politischen Funktionsträgern keinen Halt machte, zeigt deutlich, wie das menschenverachtende Regime Nordkoreas Gewalt und Terror gezielt zur Sicherung des eigenen Herrschaftsanspruches nutzt.“

Und dennoch gibt es sie, die Menschenrechtsverteidiger, die konsequent für die Rechte der Nordkoreaner eintreten. Zu diesem kleinen Personenkreis gehören: Kang Chol-hwan, Park Sang-hak, Park Yeon-mi, Shin Dong-hyuk, Jang Jin-sung, Ko Young-hwan, Pastor Han Chung-ryeol, und Jeong Kwang-il.

 

Kang Chol-hwa verbrachte 10 Jahre seiner Jugend im Arbeitslager.

Arbeitslager als Kollektivstrafe für die ganze Familie

Kang Chol-hwan wurde schon mit 9 Jahren zusammen mit weiteren Familienangehörigen in ein nordkoreanisches Konzentrationslager gebracht, in welchem er die nächsten 10 Jahre seines Lebens unter grausamsten Bedingungen verbrachte. Die Anschuldigungen für die gesamte Familie beliefen sich lediglich darauf, Familienmitglieder des, wegen Hochverrats, verurteilten Großvaters von Kang zu sein.  5 Jahre nach seiner Entlassung, gelang Kang die Flucht nach China, von wo er schlussendlich nach Südkorea übersiedelte. Im Jahre 2000 wurde sein Buch, Die Aquarien von Pjöngjang, in Frankreich und 2001 in den USA veröffentlicht. Das Buch schildert Kangs Erlebnisse im Yodok Konzentrationslager. Außerdem nahm er an verschiedenen Veranstaltungen von Menschenrechtsorganisationen bezüglich der Menschenrechtslage in Nordkorea teil.

 

 

Niemand ist sicher

Der ehemalige nordkoreanische Geheimdienstler, Park Sang-hak, nutzt den Luftweg aus Südkorea, um die Menschen in Nordkorea aufzuklären.

Park Sang-hak war nie in einem Konzentrationslager oder Gefängnis in Nordkorea. Vielmehr stammt er aus einer angesehenen Familie, studierte und arbeitete sogar für das nordkoreanische Propagandaministerium. Sein Vater arbeite überdies als Spion für die nordkoreanische Regierung. Nach einer Reihe von Ermordungen hochrangiger Offiziere durch nordkoreanische Behörden, fürchtete Parks Vater, dass auch er der nordkoreanischen Regierung zum Opfer fallen könnte, sollte er von einer Geschäftsreise aus Hongkong nach Nordkorea zurückkehren. Park floh daraufhin mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach China, von wo auch sie nach Südkorea flüchteten. Dort gründete Park 2006 die Organisation Kämpfer für ein freies Nordkorea. Eine der Hauptaktivitäten dieser Organisation ist das regelmäßige Versenden von Ballons aus Südkorea nach Nordkorea, welche Infomaterialien über Menschenrechte und Demokratie und gegen die Missstände in Nordkorea mit sich tragen.

2011 wurde Park von dem südkoreanischen Nachrichtendienst darüber informiert, dass ein anderer nordkoreanischer Überläufer plante ihn auf ein Angebot der nordkoreanischen Regierung hin zu ermorden. Dies wurde allerdings verhindert und der potentielle Attentäter wurde festgenommen. Die Morddrohungen gegen Park und seine Menschenrechtsorganisation Freedom Fighters of North Korea (Freiheitskämpfer Nordkoreas) von Seiten Nordkoreas gehen jedoch weiter. Sogar die amerikanische Menschenrechtsorganisation Human Rights Foundation, welche zusammen mit den Freedom Fighters of North Korea arbeitet, ist nun Ziel der nordkoreanischen Drohungen.

 

Park Yeon-mis Flucht aus Nordkorea wurde zur grauenvollen Odyssee.

Der Einfluss der Pop-Kultur

Dass Hollywood-Filme teilweise wirklich zu einem Wandel beitragen können, zeigt der Fall von Park Yeon-mi. Sie erzählt, dass der Film „Titanic“, von welchem sie eine illegal importierte Kopie anschaute,  sie an der Legitimität der nordkoreanischen Unterdrückungsregierung zweifeln ließ. Vorher war ihr Vater in ein Arbeitslager gebracht worden. Nach dessen Entlassung floh Park mit weiteren Familienangehörigen nach China. Auf ihrer Reise wurden Park und ihre Mutter unter anderem von Menschenhändlern aufgegriffen und zu sexuellen Handlungen genötigt. Des Weiteren starb Parks Vater in China an einer Krebserkrankung. Aus Angst aufzufliegen, begrub die Familie den Vater in den Bergen.  Unter Androhung sich selbst zu töten, gelang es Park und ihrer Mutter schließlich Grenzwächter an der mongolischen Grenze davon zu überzeugen sie in die Mongolei einzulassen. Dort allerdings wurden sie in Abschiebehaft gehalten bis sie schlussendlich nach Südkorea geflogen wurden. Dort setzte Park ihr Studium fort und arbeitet heute als Menschenrechtsaktivistin unter anderem für die Organisation Liberty in North Korea (Freiheit in Nordkorea), welche nordkoreanische Flüchtlinge aus China rettet und ihnen bei der Übersiedlung in die USA oder Südkorea hilft.

 

Shin Dong-hyuk kam in einem der berüchtigtsten Konzentrationslager Nordkoreas zur Welt.

Geboren in einer anderen Welt

Ein weiterer nordkoreanischer Menschenrechtsaktivist, Shin Dong-hyuk, wurde sogar in einem der berüchtigten nordkoreanischen Konzentrationslager, Kwalisso Nr. 14, geboren. Seine inhaftierten Eltern durften, auf Grund ihrer guten Arbeit, heiraten und so kam er 1982 an einem der wohl schrecklichsten Orte dieser Erde zur Welt. Seine Geschichte zeigt, wie sehr die isolierten Bedingungen innerhalb Nordkoreas, und vor allem in den Konzentrationslagern, die Denkweise der dort lebenden Menschen beeinflussen. Shin Dong-hyuk hörte wie seine Mutter zusammen mit seinem Bruder die Flucht aus dem Lager plante. Für diese Flucht bereitete die Mutter Reis vor. Neidisch darauf, dass sein Bruder Reis bekam, erzählte Shin der Nachtwache von der geplanten Flucht. Seine Mutter, sowie der Bruder, wurden daraufhin, vor den Augen Shins und seines Vaters, exekutiert. Shin erzählte, dass er zu dieser Zeit seine Handlung und die Exekution als gerechtfertigt ansah, da er es nicht anders gelernt hatte. Heute gibt er jedoch an die Tat zu bereuen. Jahre später gelang ihm selber die Flucht aus den KZ zusammen mit einem politischen Häftling, welcher ihm über die Außenwelt erzählt hatte und ihn von der Flucht überzeugte. Shin lebte daraufhin in Südkorea und den USA und setzte sich auf verschiedenste Weise für Menschenrechte in Nordkorea ein. So arbeitete er zum Beispiel für Liberty in North Korea (Freiheit in Nord-Korea)  oder machte stundenlange Zeugenaussagen vor der UN-Kommission für die Ermittlungen von Menschenrechtsverletzung in Nordkorea.

 

Der ehemaliger Hofdichter Kim Jong-uns, Jang Jin-sung, arbeitet heute gegen die Diktatur in Nordkorea.

Sinneswandel

Ein weiteres Beispiel für einen Nordkoreaner, welcher seinem Heimatland entfliehen konnte und sich nun für eine verbesserte Menschenrechtslage einsetzt, ist Jang Jin-sung, ein Dichter, welcher sogar einen nationalen Dichterwettbewerb in Nordkorea gewann und somit Gedichte über Kim Jong-il verfassen durfte. Folglich lebte er ein privilegiertes Leben in Nordkorea. Ein Leben weit weg von der Arbeitslager-Realität. Nichtdestotrotz musste er 2004 aus dem Land fliehen. Als Mitarbeiter für psychologische Kriegsführung hatte Jang, als einer von nur ungefähr 500 Nordkoreanern, legalen Zugang zu südkoreanischen Medien. Er selbst erzählt, dass ihm dieser Einblick die Augen geöffnet hat. Doch dieser Zugang wird ihm fast zum Verhängnis, da er ein südkoreanisches Buch an einen Freund verleiht, welcher dieses in der Metro vergisst. Ein Vorfall, welcher sie zur Flucht zwingt. Heute setzt sich Jang außerhalb Nordkoreas gegen die nordkoreanische Regierung ein und steht unter Personenschutz. Dass dies notwendig ist, zeigen Drohmails, welche er aus Nordkorea erhält, genauso wie Drohungen, welche von nordkoreanischen Medien öffentlich gegen ihn gerichtet werden.

 

Drohungen und Attentate bis ins Ausland

Wie an dem Mordversuch an Park San-hak deutlich wird, ist Aktivismus von Nordkoreanern gegen Nordkorea selbst im Ausland nicht ohne Gefahr. Des Öfteren werden Fälle bekannt, in welchen nordkoreanische Systemkritiker von Nordkorea bedroht werden und auch das Befehligen von Auftragsmorden an Systemkritikern ist von Seiten Nordkoreas kein Einzelfall. So wurde zum Beispiel auch Ko Young-hwan, ein ehemaliger nordkoreanischer Diplomat, mit dem Tode bedroht und erhielt eine, in Blut getränkte, Axt per Post.

Pastor Han Chung-ryeol wurde Opfer eines grausamen Mordes, vermutlich im Auftrag Nordkoreas.

Dass die Drohungen aus Nordkorea gegenüber Aktivisten durchaus ernst zu nehmen sind, zeigt der Fall von Pastor Han Chung-ryeol. Dieser wurde im April 2016 mit zahlreichen Stichverletzungen, verursacht unter anderem durch eine Axt, tot aufgefunden. Die Organisation Open Doors gibt an, dass Nordkorea diesen Mord in Auftrag gegeben habe, da sich Pastor Han für nordkoreanische Systemkritiker in China eingesetzt hat.

Nordkoreanische Menschenrechtsaktivsten erhalten immer wieder Drohungen aus Nordkorea und werden sogar von nordkoreanischen Attentätern verfolgt und angegriffen. Die Medienorganisation Uriminzokkiri zum Beispiel, welche als Propagandaplattform für die nordkoreanische Regierung dient, drückt immer wieder ihre Verachtung und ernstzunehmende Drohungen bis hin zu Todesdrohungen, gegen Menschenrechtsaktivisten und sonstige Regimegegner aus. So schreibt sie unter anderem auf ihrer Webseite, dass Park Sang-Hak die Todesstrafe verdient auf Grund seiner Versendung von Ballons aus Südkorea nach Nordkorea mit Informationsmaterial. Die Medienorganisation schreibt sogar explizit, dass Park Sang-Hak das erste, von vielen Zielen, geplanter Ermordungen sein soll. Auch eine Ermordung von Jan Jin-Sung wird von der Organisation befürwortet.  Des Weiteren werden nordkoreanische Flüchtlinge als „Menschenmüll“ bezeichnet, welcher „aufgeräumt“ werden muss.

Und nicht nur nordkoreanische Menschenrechtler werden von Nordkorea bedroht und verbal angegriffen. Auch ausländische Personen, welche sich für Menschenrechte in Nordkorea einsetzen, werden nicht verschont. Neben der vorherig genannten amerikanischen Human Rights Foundation, sieht sich unter anderem auch  die neulich gegründete Sage Group mit Beleidigungen von Seiten Nordkoreas konfrontiert. Sage Group besteht aus hochrangigen Menschenrechtlern, welche Nordkoreas Wut durch verbale Angriffe zu spüren bekamen.

 

Kein Halt vor ausländischen Aktivisten

Der kanadische Staatsbürger, Pastor Hyeun Soo-Lim, wurde zu Lebenslanger Haft im Arbeitslager verurteilt, während eines humanitären Einsatzes in Nordkorea.

Auch Ausländer, welche sich in Nordkorea aufhalten, sind vor der Willkür und Unterdrückung des Landes nicht sicher, vor allem nach Aktionen, welche auch nur im Geringsten als Aktivitäten gegen das nordkoreanische Regime und dessen Agenda interpretiert werden könnten. Einem solchen Schicksal erlagen auch der südkoreanische Baptist Kim Jong-Wook und der südkoreastämmige Pastor Hyeun Soo-lim, welcher die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt. Beide befanden sich auf einer humanitären Hilfsaktion in Nordkorea, welche von der nordkoreanischen Regierung genehmigt wurde. Pastor Lim war bis dahin schon dutzende Male der humanitären Hilfe wegen nach Nordkorea  und auch in zahlreiche andere Länder gereist. Die letzte Reise nach Nordkorea wurde ihm, zusammen mit Kim Jon Wook, zum Verhängnis. Der Grund für ihre Inhaftierung waren Nachforschungen, welche sie bezüglich verschwundener nordkoreanischer christlicher Flüchtlinge angestellt hatten, welchen die Flucht nach China gelungen war, aber schlussendlich wieder zurück nach Nordkorea abgeschoben wurden. Kim Jon Wook und Pastor Lim wurden folglich zu lebenslanger Haft im Arbeitslager verurteilt. Der einzige Hoffnungsschimmer, welcher diesbezüglich noch bleibt, ist, dass ausländische Gefangene immer wieder von Nordkorea freigelassen werden, im Gegensatz zu Einheimischen. Öffentlicher Druck, vor allem durch hochrangige politische und wirtschaftliche Akteure, ist in solchen Fällen besonders wichtig.

 

Jeong Kwang-il nutzt Drohnen, um Informationen in das isolierte Nordkorea zu bringen

Zugang zu Wissen – Der Schlüssel zum Wandel

Die zahlreichen Schicksale der Nordkoreaner, welche ihrem Heimatland entfliehen konnten und sich nun für Menschenrechte einsetzen, spiegeln die unmenschlichen Umstände in Nordkorea wieder und zeigen auch eines der größten Hindernisse zu einer besseren Menschenrechtssituation in Nordkorea auf, nämlich die Unwissenheit der Bevölkerung durch Abschottung von außen. Viele Nordkoreaner wissen Gar nichts über die Außenwelt und somit wissen sie auch oft nicht, dass ein anderes, besseres Leben möglich ist. Aus diesem Grund sind Aktionen, wie die Übermittlung von Informationsmaterialien per Ballons oder durch Drohnen, dringend notwendig, um die nordkoreanische Bevölkerung aufzuklären und zu einem Umschwung innerhalb der gesamten Gesellschaft beizutragen.

Neben den zuvor genannten Ballons, werden auch Drohnen von nordkoreanischen Aktivisten genutzt, um Informationsmaterialien an die nordkoreanische Bevölkerung zu bringen. Dies hat sich auch Jeong Kwang-il zur Aufgabe gemacht. Mit den Drohnen fliegt er unter anderem DVDs von westlichen und südkoreanischen Filmen und Fernsehserien sowie USB Sticks, welche zum Beispiel einen Offline-Zugang zur kompletten Wikipedia-Website enthalten, nach Nordkorea und wirft sie dort ab. Auch Jeong ist ein ehemaliger nordkoreanischer KZ-Häftling, welchem die Flucht aus Nordkorea gelang. Heute ist er Direktor der Organisation No Chains for North Korea (Keine Ketten für Nordkorea) und Direktor der Abteilung für Menschenrechtsermittlungen der Organisation North Korea Watch (Nordkorea Wacht).

2019-03-07T14:20:26+01:00Samstag, Dezember 1, 2018|