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Steinraths übernimmt politische Patenschaft

Der hessische Landtagsabgeordnete Frank Steinraths (CDU) übernimmt die politische Patenschaft für den verschleppten ukrainischen Zivilisten Kostiantyn Zinovkin. Foto Pate: Pressefoto.

Willkürliche Gefangenschaft für ukrainischen Zivilisten

Landtagsabgeordneter Frank Steinraths übernimmt politische Patenschaft für den verschleppten Kostiantyn Zinovkin

Frankfurt am Main, 08.01.2025 – Gegen die willkürliche Inhaftierung von ukrainischen Zivilisten: Der hessische Landtagsabgeordnete Frank Steinraths (CDU) hat im Dezember 2024 die politische Patenschaft für den verschleppten Ukrainer Kostiantyn Zinovkin übernommen und fordert dessen sofortige Freilassung. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, dass Russland die Gefangenschaft leugnet, obwohl ein willkürliches Strafverfahren gegen Kostiantyn Zinovkin eingeleitet wurde.

Kostiantyn Zinovkin ist von Beruf Ingenieur und wollte sich in seiner Heimatstadt Melitopol mit einer Metallwerkstatt selbstständig machen. Im Mai 2023 verließ Kostiantyn sein Haus und kehrte nicht mehr zurück. Heute ist bekannt, dass er vom russischen Militär entführt wurde und sich in russischer Gefangenschaft befindet. Am 14. August 2023 teilte die Staatsanwaltschaft Melitopol seiner Ehefrau mit, dass gegen ihren Ehemann ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Im März 2024 wurde bekannt, dass Kostiantyn in ein Untersuchungsgefängnis in der Stadt Mariupol in der Region Donezk verlegt worden war. Obwohl gegen Kostiantyn ein Strafverfahren eingeleitet wurde und er sich im Untersuchungsgefängnis befand, hat Russland nie offiziell bestätigt, dass er sich in Gefangenschaft befindet. Trotz dessen hat seine Familie die Möglichkeit mit ihm zu korrespondieren, etwa einmal im Monat erhalten sie einen Brief per Post an ihre Heimatadresse in Melitopol. Die Zukunft von Kostiantyn Zinovkin ist ungewiss.

Einsatz für Gefangene

Die IGFM dokumentiert seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine zahlreiche Fälle von Verschleppungen, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch russische Truppen und setzt sich für die Freilassung verschleppter Zivilisten ein. Sie unterstützt Angehörige und macht auf das Leid der Opfer aufmerksam. Der hessische Landtagsabgeordnete Frank Steinraths (CDU) setzt sich gemeinsam mit der IGFM für die Freilassung des Zivilisten ein und fordert die russischen Behörden auf, die willkürlichen Verhaftungen und Verschleppungen von Zivilisten unverzüglich zu beenden.

Statement von Liusiena Zinovkina

Die IGFM steht in engem Kontakt mit Kostiantyn’s Ehefrau Liusiena Zinovkina, die mittlerweile in Deutschland lebt und unermüdlich für die Freilassung ihres Ehemanns kämpft. Zur Übernahme der politischen Patenschaft für ihren Mann sagt sie: „Ich bin Frank Steinraths zutiefst dankbar […]. Dieser Schritt gibt uns Hoffnung und zeigt, dass der Kampf für Freiheit und Menschenrechte weitergeht. Die Unterstützung solcher Initiativen ist von größter Bedeutung. […]“.

Der hessische Landtagsabgeordnete Frank Steinraths (CDU) übernimmt die politische Patenschaft für Kostiantyn Zinovkin.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2809, 2026

Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft

Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

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