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Iran: Regime enteignet erschossene Demonstranten

Foto: Familienmitglieder identifizieren auf offener Straße ihre toten Angehörigen. Rechts: Die Internetdrosselung im Iran Anfang Januar 2026. Das islamistische Mullah-Regime hat das Internet blockiert, um Informationen über die Niederschlagung der Proteste nicht an den Rest der Welt gelangen zu lassen. 

Tausende getötet, jetzt drohen Verhaftungen und Hinrichtungen

Frankfurt am Main, 14. Januar 2026 – Mit „schnellen Entscheidungen und scharfer Bestrafung“ wollen iranische Behörden gegen die festgenommenen Demonstranten vorgehen. Sogar erschossene Demonstranten sollen nachträglich enteignet werden, teilt Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi Azad mit. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt die menschenverachtenden Praktiken der Islamischen Republik Iran aufs Schärfste. Von der europäischen Politik fordert sie mehr als nur mahnende Worte. Insbesondere die Islamischen Revolutionsgarden müssten endlich auf die Terrorliste gesetzt werden, so die Menschenrechtsorganisation. 

Bei den landesweiten Protesten gegen das Regime im Iran sind mehrere tausend Menschen von Regimeschergen erschossen worden. Ersten Berichten zufolge beläuft sich die Zahl auf über 12.000 Getötete, doch es werden weitaus höhere Zahlen erwartet. Demonstranten wurde gezielt in den Kopf und ins Herz geschossen. Aufgrund der Internetblockade schaffen es nur wenige Informationen aus dem Land. Regimevertreter kündigten an, die festgenommenen Personen scharf zu verurteilen. Es drohen erste Hinrichtungen. Die IGFM fordert die Bundesregierung auf, unverzüglich ein Betätigungsverbot für die Islamischen Revolutionsgarden zu erlassen. Anschließend müsse dieser Schritt unverzüglich auf europäischer Ebene erfolgen.

Bilder aus dem Iran: Demonstrationen und Tote

Videos aus dem Iran:

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Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

210, 2026

Online-Pressegespräch Iran: Im Iran enteignet und entrechtet, aus Deutschland finanziert?

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt am 7. Oktober 2026 um 11 Uhr gemeinsam mit iranischen Experten, Menschenrechtsaktivisten und Angehörigen von Betroffenen zu einem Gespräch über Menschenrechtsverletzungen, Festnahmen und Repressionen im Iran. Im Mittelpunkt steht der Bericht von Atossa Najafi über das Schicksal ihres Bruders Parsa Najafi.

110, 2026

Katrin Bornmüller erhält 30. Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler

Der Europaverein GPB e.V. zeichnet am 3. Oktober die Ehrenvorsitzende der IGFM, Katrin Bornmüller aus Wittlich, mit dem Europäischen Sozialpreis aus. Unter dem Motto „Menschenrechte sind das Fundament Europas“ würdigt der Verein das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement der 86-Jährigen für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und ihren Einsatz für Menschen in Not – in Europa und im Nahen Osten.

3009, 2026

Peruaner im Krieg: „Sklaven der Russen“

In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.

2809, 2026

Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft

Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

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