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Frómeta Compte aus Haft entlassen

Luis bei Ankunft mit Nachbarn, Freunden und Verwandten

Kuba: Luis Frómeta Compte aus Gefängnis entlassen

Drei Jahre Haft und Folter für deutschen Staatsbürger vorbei

Frankfurt am Main/ Havanna, 3. März 2025 – Der deutsche Staatsbürger Luis Frómeta Compte ist nach drei Jahren willkürlicher Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) freut sich sehr über diese Nachricht und fordert die Freilassung aller politischen Gefangenen auf Kuba. Hunderte Regimekritiker, Medienschaffende, Künstler und Menschenrechtsaktivisten sind weiterhin in kubanischen Gefängnissen inhaftiert.

Der deutsch-kubanische Staatsbürger Luis Frómeta Compte wurde am 11. Juli 2021 festgenommen, weil er mit seinem Smartphone die friedlichen Proteste auf Kuba aufgezeichnet hatte. Dafür wurde er zu 25 Jahren Haft verurteilt, diese Strafe wurde anschließend auf 15 Jahre reduziert. Seit dem 17. Juli 2021 bis zum Morgen des heutigen Tages war er im Gefängnis „Combinado del Este“ inhaftiert.

Die Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen (WGAD) untersuchte den Fall und urteilte, dass selbst die kubanischen Gesetze massiv und systematisch verletzt wurden. Die IGFM und die Menschenrechtsorganisation Prisoners Defenders appellieren an die kubanischen Behörden Luis Frómeta Compte zu seiner Familie nach Deutschland ausreisen zu lassen.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

210, 2026

Online-Pressegespräch Iran: Im Iran enteignet und entrechtet, aus Deutschland finanziert?

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt am 7. Oktober 2026 um 11 Uhr gemeinsam mit iranischen Experten, Menschenrechtsaktivisten und Angehörigen von Betroffenen zu einem Gespräch über Menschenrechtsverletzungen, Festnahmen und Repressionen im Iran. Im Mittelpunkt steht der Bericht von Atossa Najafi über das Schicksal ihres Bruders Parsa Najafi.

110, 2026

Katrin Bornmüller erhält 30. Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler

Der Europaverein GPB e.V. zeichnet am 3. Oktober die Ehrenvorsitzende der IGFM, Katrin Bornmüller aus Wittlich, mit dem Europäischen Sozialpreis aus. Unter dem Motto „Menschenrechte sind das Fundament Europas“ würdigt der Verein das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement der 86-Jährigen für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und ihren Einsatz für Menschen in Not – in Europa und im Nahen Osten.

3009, 2026

Peruaner im Krieg: „Sklaven der Russen“

In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.

2809, 2026

Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft

Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

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