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Mit Gewalt gegen Zivilisten

Maduros Regime bekämpft Zivilisten mit Gewalt nach Wahlbetrug

In Venezuela gibt es landesweit heftige Proteste nachdem Maduro weiterhin seine Wahlniederlage leugnet. Das autoritäre Regime geht dabei mit brutaler Gewalt gegen die Demonstranten vor. Maduros Regime wird von paramilitärischen Sondereinheiten aus dem ebenfalls diktatorisch regierten Kuba unterstützt.

Nach Wahlbetrug in Venezuela

Hunderte Personen verhaftet, verschleppt und getötet

Maduro bekämpft mit massiver Gewalt Protestbewegung

Frankfurt am Main / Caracas, 1. August 2024 – Wahlverlierer Maduro leugnet weiterhin das Wahlergebnis und geht mit Gewalt gegen die landesweite Protestbewegung vor.  Hunderte Personen, darunter Minderjährige, wurden in den letzten drei Tagen verhaftet, getötet und verschleppt, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Eingeflogene paramilitärische Sondereinheiten, „Avispas Negras“, aus dem ebenfalls diktatorisch regierten Kuba unterstützen die Bekämpfung der Proteste. Die IGFM fordert Maduro auf, seine Niederlage anzuerkennen, die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung sofort zu beenden und alle inhaftierten Demonstranten freizulassen.

„Die stündlich steigenden Zahlen von verhafteten, verschleppten und getöteten Demonstranten zeugen vom unbedingten Willen des Maduro-Regimes, die Wahlniederlage zu leugnen und die Proteste um jeden Preis zu bekämpfen. Maduro kann sich dabei der Unterstützung der kubanischen Diktatur sicher sein, die ebenso seit Jahrzehnten mit systematischer Repression, Folter, Haft und Ermordung gegen das eigene Volk vorgeht“, berichtet Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der IGFM.

Videoaufnahmen in den sozialen Medien belegen, wie Wahlbeobachter von Polizisten aus ihren Häusern verschleppt werden. Regimeschergen (colectivos) versuchten am Tag der Wahl gewaltsam Akten aus den Wahllokalen zu entwenden, was viele dieser Wahlbeobachter und weitere Zivilisten verhindern konnten. Aufgrund dieses Einsatzes konnten circa 80% der Akten vor der Entwendung durch Kräfte des Regimes geschützt werden. Aus diesem Grund werden gezielt Wahlbeobachter verhaftet, da sie unmittelbare Zeugen des Wahlbetruges sind, berichtet die IGFM.

Hilfe durch kommunistisch regiertes Kuba

Wie bereits in vergangenen Jahren, schickt das Castro-Regime unter Präsident Díaz-Canel Sondereinheiten zur Bekämpfung der Zivilbevölkerung mit Flugzeugen von Havanna nach Caracas. Die gegenseitige Unterstützung der beiden Diktatoren ist unverkennbar. Die Oppositionsführerin María Corina Machado ruft jedoch unbeirrt zu weiteren friedlichen und geordneten Demonstrationen gegen den Wahlbetrug und für das verfassungsrechtlich verbriefte Recht auf Wahlen auf. Einzelne Einheiten der Polizei sowie des Militärs haben sich der Protestbewegung angeschlossen und fordern die weiteren Mitglieder der Behörden auf, sich für den Schutz der Verfassung einzusetzen.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

3009, 2026

Peruaner im Krieg: „Sklaven der Russen“

In einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichteten Angehörige über internationale Netzwerke, die Peruaner für die russische Armee rekrutieren. Mit hohen Gehaltsversprechen gelockt, werde die Reise nach Russland organisiert, dort würden unter Druck oder in völliger Unkenntnis über den Inhalt, Verträge unterzeichnet, sich den russischen Streitkräften anzuschließen.

2809, 2026

Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft

Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

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