Aliaksandra Pulinovich
Die belarusische Aktivistin Aliaksandra Pulinovich wurde am 12. April 2024 aufgrund von Vorwürfen verhaftet, Teil der anarchistischen Gruppe der „Schwarzen Nachtigallen“ zu sein und zu über 10 Jahren Lagerhaft verurteilt.
Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.
Aktuelle FälleDie belarusische Aktivistin Aliaksandra Pulinovich wurde am 12. April 2024 aufgrund von Vorwürfen verhaftet, Teil der anarchistischen Gruppe der „Schwarzen Nachtigallen“ zu sein und zu über 10 Jahren Lagerhaft verurteilt.
Oleksandra Matviichuk, ukrainische Menschenrechtlerin, berichtet auf der 54. Jahrestagung der IGFM im April 2026 in Bonn per Video über die systematische Dokumentation von Kriegsverbrechen und die dramatische Lage der ukrainischen Zivilbevölkerung.
Menschenrechtslage im Iran Die Islamische [...]
Bohdan Ziza wurde am 16. Mai 2022 wegen seiner proukrainischen Haltung gefangen genommen. Er bespritzte das Rathaus von Jewpatorija mit gelber und blauer Farbe als symbolischen Protest gegen den Krieg, unter Einsatz seiner Freiheit. Bohdan wurde zu 15 Jahren Haft in einer Hochsicherheitsstraflager verurteilt.
Die Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Jenny Jasberg übernimmt die politische Patenschaft für den iranischen Demonstranten Erfan Soltani. Ihm wird die Teilnahme an regimekritischen Protesten vorgeworfen. Wegen der angeblichen „Feindschaft gegen Gott“ und „Korruption auf Erden“ drohten ihm die Todesstrafe und die Hinrichtung. Trotz seiner vorläufigen Freilassung bleibt seine Lage angesichts der aktuellen Situation im Iran weiterhin akut gefährdet.
Die hessische Landtagsabgeordnete Vanessa Gronemann sowie die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus übernehmen die politische Patenschaft für den iranischen Arzt Dr. Alireza Golchini. Ihm wird vorgeworfen, Demonstranten medizinisch versorgt zu haben. Wegen angeblicher Spionage und „Krieg gegen Gott“ wurde er inhaftiert und mit der Todesstrafe bedroht. Trotz seiner Freilassung auf Kaution ist sein rechtlicher Status weiterhin unsicher, eine erneute Inhaftierung ist jederzeit möglich.
Herzliche Einladung zum Café Kyiv 2026 am 23. Februar in Berlin. Das Cafe Kyiv verbindet Politik, Wissenschaft, Kultur, Innovation und Networking. Die IGFM ist wieder dabei und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.
Die IGFM setzt sich für Menschenrechte in der Ukraine ein, nicht erst seit Beginn der Vollinvasion. Mit humanitärer Hilfe vor Ort, Berichterstattungen, politischem Einsatz für ukrainische Zivilgefangene und geförderten Projekten der ukrainischen Sektion (IAC ISHR) setzt sich die IGFM für Bedürftige ein.
Der Journalist und Aktivist ist seit 2021 in belarusischer Gefangenschaft und hat den Sacharow-Preis für geistige Freiheit erhalten. Am 28. April 2026 wurde er aus der Haft entlassen.
Der christliche Missionar Kim Jung-Wook wurde am 30. Mai 2014 in Nordkorea festgenommen. Er hatte Nordkoreanern zur Flucht nach Südkorea verholfen. Ihm wird vorgeworfen, einen Umsturzversuch unternommen und für Südkorea spioniert zu haben. Kim wurde von der IGFM und der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA als „Gefangener des Monats“ Dezember 2025 ernannt.