/Sexuelle Minderheiten - Informationen & Beispiele

Russland: LGBT+-Rechte sind Menschenrechte!

Russland schaffte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Strafverfolgung von homosexuellen Bindungen 1993 ab. Doch von Gleichberechtigung ist man noch lange entfernt. Die LGBT+ Community wird durch diskriminierende Gesetze beschränkt, was in Verfolgung und Rufmord resultiert. Der Vorsitzende der russischen IGFM-Sektion, Rechtsanwalt Vladimir Novitzki, analysiert den gesetzlichen Hintergrund und die aktuelle Situation in Russland. Fotografiert: Roma Yandolin, CC BY-SA 2.0, wikimedia.org

Interview mit Kasha Nabagesera über ihre Arbeit und LGBTI-Rechte

Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2015, Kasha Jacqueline Nabagesera (*1980), setzt sich in ihrer Heimat Uganda für die Rechte von sexuellen Minderheiten ein. Die IGFM sprach mit der Menschenrechtsverteidigerin über ihre Arbeit und über die Situation von LGBTIs in ihrer Heimat.

Homophobie und Verfolgung von LGBTs in Nigeria

Auf Homosexualität steht nach islamischem Recht in Nordnigeria die Todesstrafe. In allen übrigen Bundesstrafen 14 Jahre Gefängnis – ohne Ermessensspielraum der Richter. Eine aggressive Homophobie von religiösen Autoritäten vergiftet die Haltung weiter Teilen der Bevölkerung gegenüber LGBTs.