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Toncar übernimmt politische Patenschaft

Politische Patenschaft 

Bundestagsabgeordeter Toncar aus dem Kreis Böblingen übernimmt eine politische Patenschaft für den iranischen Menschenrechtsaktivisten Saeed Shirzad.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Florian Toncar, FDP, hat eine politische Patenschaft für den iranischen Menschenrechtsaktivisten Saaed Shirzad übernommen.

Florian Toncar übernimmt Patenschaft für iranischen Menschenrechtsverteidiger Saaed Shirzad

Frankfurt am Main (21. August 2019) – Der Bundestagsabgeordnete Dr. Florian Toncar, FDP, hat eine politische Patenschaft für den iranischen Menschenrechtsaktivisten Saeed Shirzad übernommen. Toncar setzt sich damit persönlich und dauerhaft für dessen Freilassung ein. Im Rahmen des Patenschaftsprogramms der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) treten prominente Politiker für politische Gefangene ein. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin hebt hervor: “Mit Florian Toncar engagiert sich ein Rechtsanwalt und Politiker für die Freiheit der iranischen Bürger. Sein Einsatz ist deshalb so wichtig, da gerade Deutschland für den Iran politisch und wirtschaftlich ein außerordentlich wichtiges Land ist. In der Vergangenheit hat der Einsatz von Politikern für die große Mehrheit der betreuten Gefangenen bereits zu erheblichen Verbesserungen geführt.“

Toncar hat sich bereits in der Vergangenheit erfolgreich für den iranischen Anwalt Mohammad Ali Dadkhah eingesetzt. Ali Dadkhah ist einer der bekanntesten Menschenrechtsverteidiger innerhalb des Irans. Dadkhah hat u.a. einen Pfarrer verteidigt, den ein Islamisches Revolutionsgericht zum Tod verurteilte, weil er sich als ehemaliger Muslim vom Islam abgewandt hatte.

Saeed Shirzad setzt sich seit Jahren für die Rechte und humanitäre Unterstützung von Straßen- und Flüchtlingskindern ein. Die Behörden der Islamischen Republik verhafteten ihn im August 2012, als er Hilfsgüter an die Erdbebenopfer in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan verteilen wollte. Im September 2015 verurteilte ein Islamisches Revolutionsgericht ihn schließlich zu insgesamt sechs Jahren Haft wegen angeblicher „Versammlung und Verabredung zu einer Straftat gegen die nationale Sicherheit“.

Während seiner Gefangenschaft im für Folter berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran wurde Shirzad misshandelt. Er leidet seitdem an chronischen Schmerzen und kann nur noch mit Gehhilfen laufen. Trotz seines kritischen Gesundheitszustandes verweigern ihm die iranischen Behörden den Zugang zu dringend notwendiger medizinischer Versorgung.

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