
„Stimmen des Krieges“ ist ein Projekt der Charkiwer Menschenrechtsgruppe, das darauf abzielt, Material und Interviews mit Augenzeugen der russischen Besatzung und der russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine zu sammeln. Das Projekt ist Teil der globalen Initiative „Tribunal für Putin“, deren Gründung im Februar 2022 von drei ukrainischen Menschenrechtsorganisationen – der Ukrainischen Helsinki-Union für Menschenrechte, der Charkiwer Menschenrechtsgruppe und dem Zentrum für bürgerliche Freiheiten – initiiert wurde. Ziel ist, die Verantwortlichen für Verbrechen im Rahmen der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) beteiligte sich bis Februar 2025 an der Übersetzung und Verteilung der Projektmaterialien von „Stimmen des Krieges“ ins Deutsche und Englische, damit möglichst viele Menschen außerhalb der Ukraine wissen, welche Gräueltaten die russische Armee in der Ukraine begangen hat und weiterhin begeht.
Interviews
„Irgendwie waren wir überzeugt, dass es unser Haus nicht treffen würde“
Die angehende Tierärztin Oksana aus Kiew berichtet über ihre Erfahrung, wie sie nach einem Raketenangriff aus ihrem brennenden Haus flüchten musste.
„Wir sammelten Schnee, erhitzten ihn und kochten damit das Essen“
Kateryna, Mutter von drei Kindern aus Mariupol, erzählt über ihren Alltag im Krieg - das Leben im Keller, Kochen über offenem Feuer und die tägliche Angst.

