Über 5.000 Verhaftungen zeigen Putins Angst

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Vorgehen russischer Sicherheitskräfte gegen gewaltlose Demonstranten und Journalisten am vergangenen Wochenende. Die IGFM fordert die Freilassung aller Teilnehmer der Proteste.

In vielen russischen Städten demonstrierten Tausende friedlich für die Freilassung des Oppositionspolitikers Nawalny. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das gewaltvolle Vorgehen russischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten und Journalisten am vergangenen Wochenende und fordert die Freilassung aller Teilnehmer der Proteste. Bilder: Giacomo De Nittis

IGFM fordert Freilassung aller inhaftierten Demonstranten

Frankfurt/Moskau, St. Petersburg, 1. Februar 2021 – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Vorgehen russischer Sicherheitskräfte gegen gewaltlose Demonstranten und Journalisten am vergangenen Wochenende. Die IGFM fordert die Freilassung aller Teilnehmer der Proteste.

Edgar Lamm, Vorsitzender der IGFM, erklärt: „Die Massenproteste zeigen: Putin ist nicht Russland! Über 5.000 Verhaftungen an einem Tag demonstrieren dagegen Putins Angst. Die Bundesregierung muss sich für die Wahrung der Meinungsfreiheit in Russland einsetzen und Konsequenzen ziehen!»

Am letzten Januarwochenende hatten erneut unzählige Menschen in ganz Russland gegen Korruption und die Inhaftierung des russischen Regimekritikers Alexej Nawalny protestiert. Über 5.000 Teilnehmer der friedlichen Proteste wurden verhaftet. Allein in Moskau und Sankt Petersburg wurden je über 1.000 Festnahmen verzeichnet.

«Über 5.000 Verhaftungen zeigen Putins Angst» IGFM fordert Freilassung aller inhaftierten Demonstranten

Einheiten der Polizei und Sondereinsatzkräfte sperrten U-Bahn-Stationen ab, wie hier in St. Petersburg. Bild: Giacomo De Nittis

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