Spenden für Litauen und die Ukraine

Menschenrechtsaktivistin Karin Müller-Kinet startete eine Spendenaktion für Lebensmittel. Diese werden an ein Kinderkrankenhaus in Kyjiw geliefert und an bedürftige ukrainische Familien ausgegeben. Zudem erreichten zwei Hilfstransporte das neue Verteilungslager der IGFM-Sektion Litauen in Ignalina. (Foto links: Karin Müller-Kinet beim Organisieren der Spenden, Foto rechts: IGFM-Hilfstransport in Litauen)

Hilfe in der kalten Zeit

Im November 2024 fanden zwei große Spendenaktionen statt, die sich vor allem an bedürftige Familien richten, sowohl in Litauen als auch in der Ukraine. Neben der Hilfe durch Sachgüter und Lebensmittel schaffen die Aktionen auch Einigkeit und Zusammenhalt.

Es braucht ein kleines Dorf, um Spenden zu sammeln und zu verteilen. Das Wirken von Menschen wie Karin Müller-Kinet, der IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich, Ehrenamtliche im In- und Ausland und der Zusammenarbeit mit anderen Gruppen ist elementar für diese Arbeit. Es koordinieren sich viele Einzelpersonen und Organisationen, um die wichtigen Hilfsprojekte für die Ukraine und Litauen durchzuführen.

150 Lebensmittelpakete aus Frankfurt Bergen-Enkheim ins Kinderkrankenhaus Kyjiw

Karin Müller-Kinet hat sich das Ziel gesetzt, 150 Lebensmittelpakete zu sammeln, die mit der Auslandshilfe des Bunds Freier evangelischer Gemeinden (FeG) in ein Kinderkrankenhaus in Kyjiw geliefert. Zusammen mit drei Bergen-Enkheimer Kindergärten hat sie dafür gesammelt, ein lokaler Rewe-Markt hat den Inhalt für 50 Pakete, insgesamt 500 Kilogramm, dazugegeben. Nudeln, Reis, Zucker, Mehl, Rapsöl und Multivitamintabletten verpackt die 81-jährige im Keller der IGFM Geschäftsstelle in Enkheim für den Transport.

Ein Einblick in die Arbeit von Karin Müller-Kinet:

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Gemeinsam für neues Spendenlager in Litauen

Am 11. November 2024 erreichten zwei Hilfstransporte die IGFM-Sektion Litauen in Ignalina. Die Stadt liegt 30 Kilometer vor der belarusischen Grenze, die Region ist geprägt durch wenig Industrie und hohe Arbeitslosigkeit. Viele Ukrainer sind hierher geflüchtet. Die IGFM Litauen hat zusammen mit der IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich unter der Leitung von Karin Bornmüller und der Stadtverwaltung Ignalina ein Projekt für ein neues Lager umgesetzt. Dort können sich bedürftige Menschen aus Bettwäsche, Decken, Jacken, Pullover und warmen Schuhen aussuchen, was sie benötigen. Die Arbeit der litauischen IGFM richtet sich nicht nur an geflüchtete Ukrainer, sondern auch an die ärmsten Familien der Region und an alte, einsame Senioren, Waisenkinder, Behinderte und Obdachlose.

Jurgita Samoskiene, Vorsitzende der IGFM Litauen, berichtet von der Zusammenarbeit vor Ort. So helfen Ukrainer beim Auslanden des Transports und die Litauer öffnen und teilen ihr Zuhause mit den Geflüchteten. Jeden Mittwoch packen zudem die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Arbeitgruppe Wittlich mit an, um die Sachen zu sortieren und zu verladen. Laut Jurgita Samoskiene ist diese Arbeit für die Ärmsten überlebensnotwendig.

Ein kurzes Video zum Hilfstransport:

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22.11.2024

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