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Religionsfreiheit2025-06-10T11:46:57+02:00

Religionsfreiheit

Scheich Zayed Moschee

Foto: Pixabay, hisalman 

Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbürgt die Religionsfreiheit sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum. Die Religionsfreiheit umfasst die Bildung der eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen wie auch ihren Wechsel und ihre private oder öffentliche Kundgabe einschließlich der Weitergabe, der Lehre und des Ritus. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt unter Regimen, die das Recht auf freie Religionsausübung missachten.

Gefangener des Monats

Die IGFM setzt sich seit ihrer Gründung 1972 für aus Glaubensgründen Verfolgter und Menschen, die dieses wichtige Recht verteidigen ein. Gemeinsam mit der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA wird ein „Gefangener des Monats“ ausgewählt und das Schicksal dieser Person vorgestellt, die aufgrund ihres Glaubens inhaftiert ist oder verfolgt wird. Wie Sie sich für diese Personen einsetzen können, erfahren Sie im Newsletter „Religionsfreiheit im Fokus„ oder in den Portraits der Gefangenen.

Rudy Palacios Vargas

Der Gründer der kirchlichen Gemeinschaft „La Roca de Nicaragua“ („Der Fels von Nicaragua“) wurde am Abend des 17. Juli 2025 in Jinotepe im Südwesten des Landes festgenommen. Ihm wird Verschwörung zur Untergrabung der nationalen Integrität und Hochverrat vorgeworfen. Rudy wurde von der IGFM und der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA als „Gefangener des Monats“ Oktober 2025 ernannt.

Aktuelle Meldungen und Presseinfos

Informationen und Beispiele

Schwerpunkt: Verfolgte Christen

111, 2018

Christliche Konvertiten in Asylbewerberheimen in Deutschland

Dr. Gottfried Martens ist Pfarrer einer großen Gemeinde in Berlin, in denen er gut 1000 ehemalige Muslime aus dem Iran und aus Afghanistan betreut. Bei seiner Arbeit für Flüchtlinge erfährt er immer wieder von Drohungen, Schikanen und gewalttätigen Übergriffen durch radikale Muslime gegen Christen – besonders gegen ehemalige Muslime, die sich für das Christentum interessieren oder Christen geworden sind.

111, 2018

Rückkehr christlicher Minderheiten ohne Europas Hilfe ist „utopisch“

Erschreckend große Teile des Nahen Ostens sind durch die Gewalt islamischer Extremisten heute „christenfrei“ oder auf dem Weg dorthin. Bei den Regierungen des Nahen Ostens zeigt sich dazu vor allem Desinteresse, Tatenlosigkeit und womöglich ein unausgesprochenes Einverständnis.

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