Politische Patenschaft

Thomas Rachel, Staatssekretär und MdB der CDU, hat eine politische Patenschaft für Mohammad Mosayebzadeh übernommen. Rachel engagiert sich seit mehreren Jahren im Rahmen des Patenschaftsprojekts der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) für die Freilassung von politischen Gefangenen.
Thomas Rachel übernimmt politische Patenschaft für Mohammad Mosayebzadeh
Frankfurt am Main / Teheran, 4. Januar 2021 – Der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Rachel übernimmt erneut eine politische Patenschaft. Diesmal für den in Teheran inhaftierten Konvertiten Mohammad Mosayebzadeh. Rachel setzt sich zusammen mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) für dessen umgehende Freilassung ein.
Mohammad Ali (Yaser) Mosayebzadeh wurde am 13. Mai 2016, zusammen mit drei anderen Mitgliedern der „Church of Iran”, während eines Gottesdienstes vom Geheimdienst festgenommen und Anfang Juni gegen Kaution wieder freigelassen. Das Islamische Revolutionsgericht verurteilte den christlichen Konvertiten im Juli 2017 wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit durch Verbreitung des Christentums” zu 10 Jahren Gefängnis. Das Urteil wurde von einem Berufungsgericht bestätigt. Nachdem ihn Sicherheitskräfte zusammenschlugen und festnahmen, verbüßt er seine Haftstrafe seit Juli 2018 im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran.
Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, hebt hervor: „Wir freuen uns, dass Thomas Rachel sich erneut für einen politischen Gefangenen einsetzt. Deutschland nimmt für den Iran politisch und wirtschaftlich eine bedeutende Rolle ein, daher ist das Engagement des Staatssekretärs umso wertvoller.“ Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat sich bereits in der Vergangenheit gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation aus Frankfurt am Main mehrfach erfolgreich für politische Gefangene eingesetzt.
Die Islamische Republik Iran missachtet systematisch die Rechte ihrer Bürger. Angehörige ethnischer, religiöser und politischer Minderheiten sind im Iran vielfacher Diskriminierung ausgesetzt: Immer wieder kommt es zu willkürlichen Festnahmen, Verurteilungen ohne faire Gerichtsprozesse sowie zu Misshandlungen und Hinrichtungen von Andersdenkenden.