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 Trauerfeier für Aleksej Nawalny

Die russischen Behörden versuchten nach dem Tod Nawalnys, Trauerbekundungen der Menschen zu unterbinden. Vor einer Teilnahme an der Beerdigung rund um den Friedhof wurde die russische Bevölkerung gewarnt. Bild: Team Nawalny.

Beerdigung von Aleksej Nawalny

Heute hat das russische Volk die Gelegenheit ein Zeichen der Hoffnung zu setzen!

Der Tod von Aleksej Nawalny ist ein Märtyrer-Tod für die Freiheit des russischen Volkes und gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Unzählige Inhaftierungen, einen Giftmordanschlag, jahrelange Folter in russischem Kerker bis zu der letztlichen Tötung. Die russischen Behörden versuchten nach dem Tod Nawalnys, Trauerbekundungen der Menschen zu unterbinden.

Vor einer Teilnahme an der Beerdigung rund um den Friedhof wurde die russische Bevölkerung gewarnt. Zuwiderhandlung kann mit den neuen Gesetzen zu Inhaftierung, langen Gefängnisstrafen, Einberufung in die Armee sowie der völligen Enteignung führen.

Ein riesiges Polizeiaufgebot steht bereit, Kameras sind auf breiter Fläche installiert. Laut dem unabhängigen Sender tvrain wird das Handysignal rund um die Moskauer Kirche, in der die Verabschiedung stattfindet, blockiert. Anschließend begibt sich der Trauerzug zum Borisov-Friedhof, wo auch bereits der deutsche Botschafter Alexander Graf Lambsdorff angekommen ist.

Und gerade deshalb ist jeder, der heute in Russland öffentlich Aleksej Nawalny seine letzte Ehre erweist, ein Lichtblick in Putins Reich der Finsternis.

In Anteilnahme an seine Familie und ehrenwertem Gedenken an den Verstorbenen, möge er in Frieden ruhen und in ewigen Andenken bewahrt bleiben als tapferer Freiheitskämpfer und Hoffnungsträger seines Volkes.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

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Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

1709, 2026

Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

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Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

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Eva Bredow-Cordier übernimmt politische Patenschaft

Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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