Endlich frei! 

Ein Foto aus dem Flugzeug auf der Heimreise und ein Foto aus dem Auto nach der Freilassung aus dem Gefängnis. Die Erleichterung ist beiden Frauen deutlich anzusehen. Das IGFM-Team freut sich darüber, dass Nazanin Zaghari-Ratcliffe nach Jahren der Haft und Ausreiseverbot endlich zu ihrer Familie zurückkehren kann und dass die Belarusin Yulia Goryachko das Gefängnis verlassen durfte. Die belarusische Menschenrechtsverteidigerin wurde am 14.07.2021 verhaftet, ihr drohten 20 Jahre Haft aufgrund ihrer Unterstützung für Opfer politischer Verfolgung. 

IGFM: „Schritte in die richtige Richtung, aber noch ein langer Weg zu gehen“

Menschenrechtler begrüßen Freilassung politischer Gefangener in Belarus und Iran

Minsk / Teheran / Frankfurt am Main, 16. März 2022 –Zeichen der Hoffnung in schwierigen Zeiten: Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) begrüßt die Freilassung von mehreren politischen Gefangenen in Belarus und dem Iran. Die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation berichtet, dass die Regierung von Lukaschenko in den letzten Wochen sieben Journalistinnen entlassen hat, die aus politischen Gründen inhaftiert waren. 

So wurde Yulia Goryachko aus der Haft entlassen. Sie war seit dem 14. Juli 2021 in Belarus  inhaftiert. Wegen „Unterstützung der Opfer von Repressionen“ drohten ihr 20 Jahre Gefängnis. Zeitgleich darf die Journalistin Nazanin Zaghari-Ratcliffe, die die britische und iranische Staatsbürgerschaft besitzt, den Iran nach fast sechs Jahren verlassen. 

„Die Freilassung Yulia Goryachkos in Belarus und Nazanin Zaghari-Ratcliffes im Iran sind Schritte in die richtige Richtung und ein Zeichen der Hoffnung. Beide Länder haben aber im Hinblick auf die Situation der Menschenrechte und die politischen Gefangenen noch einen langen Weg zu gehen“, erklärt die IGFM.

Nazanin Zaghari-Ratcliffe auf ihrem Flug nach London, um ihre Familie wiederzusehen.

Yulia Goryachko am Tag ihrer Freilassung.

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