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Einladung zum Pressegespräch 

Peruanische Vermisste. Fotos: privat.

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt 

 

Wie peruanische Staatsbürger mit falschen Jobangeboten für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine rekrutiert werden 

Termin: 30. September 2026 | 15.00
Ort: Zoom (Anmeldung via [email protected]) 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lädt gemeinsam mit peruanischen Angehörigen von Betroffenen zu einem Gespräch über die illegalen russischen Rekrutierungsnetzwerke, die Situation der Betroffenen und die Folgen für ihre Familien ein. 

Im Mittelpunkt stehen persönliche Berichte von Angehörigen sowie die Frage, wie man den Betroffenen helfen und die Anwerbungsmaschen verhindern kann. 

Hintergrund: Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die peruanische Regierung spricht von mehr als 459 Betroffenen, darunter 11 Tote und 114 Vermisste. Weitere Details: Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt  

Moderation: Sprecher des Vorstands der IGFM

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und die Berichterstattung über dieses bislang wenig bekannte Thema.

Bitte melden Sie sich unter presse[at]igfm.de an.

Viele Grüße aus Frankfurt am Main

Valerio Krüger
Sprecher des Vorstands der IGFM 

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

1709, 2026

Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

1509, 2026

Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

709, 2026

Eva Bredow-Cordier übernimmt politische Patenschaft

Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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