
Die Volksrepublik China ist mit über 1,4 Milliarden Einwohnern nach Indien das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt und wird politisch seit 1949 als Einparteienstaat von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) autoritär regiert. Das Land steht aufgrund der Menschenrechtslage regelmäßig in Kritik. Grundlegende Menschenrechte wie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit sind massiv eingeschränkt. Sämtliche Medien werden von der Zentralen Propagandaabteilung der Staatspartei überwacht und inhaltlich gelenkt.
Besonders problematisch ist die Lage in Regionen wie Xinjiang, wo Berichte über Masseninternierungen und Überwachung der uigurischen Minderheit für weltweite Besorgnis sorgen. Etwa eine Million Uiguren sind aktuell in Umerziehungslagern interniert, wo sie Folter, staatlicher Indoktrinierung, Kindesentzug, Zwangsarbeit und weiterer staatlicher Gewalt ausgesetzt sind. Die gesamte muslimische Volksgruppe wird seit Jahren systematisch entrechtet. Auch die Unterdrückung von Regierungskritikern, Journalisten und Aktivisten zeigt, dass die Meinungsvielfalt stark eingeschränkt ist.
Aktuelle Mitteilungen zu Menschenrechtsverletzungen in China
Die IGFM bietet eine Reihe von kreativen Anzeigenmotiven zu Menschenrechtsverletzungen in China, welche Sie hier einsehen und downloaden können.












