Freiheit für Belarus

Demonstrierende am 27. August 2020 in Berlin. Quelle: Michael Leh.

Proteste von Belarussen und Belarussinnen vor dem Auswärtigen Amt in Berlin

Frankfurt/Berlin 28.08.2020 – Nicht nur in Minsk, auch in der deutschen Hauptstadt demonstrierten Belarussinnen und Belarussen für Freiheit und Demokratie in ihrer Heimat. Sowohl am Brandenburger Tor als auch auf dem Potsdamer Platz wurde protestiert sowie eine Menschenkette vom Kottbusser Tor bis zum Hermannplatz in Neukölln gebildet. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an den diktatorisch regierenden Präsidenten Lukaschenko, die Verfolgung, Verhaftung und Folter der eigenen Bevölkerung zu unterbinden, die Polizeigewalt zu beenden und die Wahlergebnisse von einer unabhängigen Kommission untersuchen zu lassen.

Anlässlich des informellen EU-Außenminister-Treffens übergaben Vertreter der belarussischen Bevölkerung auch eine Petition für Außenminister Heiko Maas. Darin wurde unter anderem darum gebeten, Belarus bei der Wiederherstellung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zu unterstützen, für eine transparente und unabhängige Untersuchung aller Fälle von Folter und Misshandlung von Gefangenen einzutreten sowie finanzielle, medizinische und juristische Hilfe für die Opfer zu leisten.

In der Petition wurde auch eindringlich darum gebeten, „Einreisebeschränkungen und finanzielle Sanktionen gegen alle belarussischen Beamten und Sicherheitsbeauftragten zu verhängen, die direkt an der Unterdrückung politischer Opposition und friedlicher Demonstranten beteiligt sind.“

Protestierende vor dem Auswärtigen Amt in Berlin fordern Freiheit und Demokratie für Belarus. Michael Leh, Vorstandsmitglied der IGFM, unterstützte die Demonstration (letztes Foto). Quellen: Michael Leh (1. und 2. Foto) und Alena Zablotskaya (3. Foto).

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