Nach der gescheiterten Entführung der belarussischen Sprinterin Kristina Tsimanouskaya fordert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte Konsequenzen gegen das belarussische Nationale Olympische Komitee. Der Sportlerin sollte Asyl in Deutschland gewährt werden, wenn sie dies wünscht, so Edgar Lamm, Vorsitzender der IGFM. Bildquelle links: Serge Serebro, Vitebsk Popular News und rechts: Twitter @franakviacorka.
IGFM: IOC muss Konsequenzen aus versuchter Entführung ziehen!
Frankfurt am Main/Minsk/Tokyo, 2. August 2021 – Nach dem gescheiterten Versuch, die belarussische Sprinterin Kristina Tsimanouskaya gewaltsam zurück nach Minsk zu holen, ist deren Schicksal vorerst unklar. Edgar Lamm, Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert: «Deutschland sollte Krystsina Tsiumanouskaya Asyl gewähren, sofern sie dies wünscht!»
Die IGFM fordert harte Konsequenzen gegen das belarussische NOK, das seit Ende Februar 2021 Viktor Lukaschenko präsidiert und damit weiterhin in direkter Linie dem Diktator Lukaschenko unterstellt ist. Die IGFM weist auf Lukaschenkos Unterstützung durch Russland hin. Edgar Lamm betont: „Die belarussische Diktatur hat ihren Rückhalt in Moskau. Was Lukaschenko der Weltgemeinschaft und dem Olympischen Komitee zumutet, ist nur durch die nachhaltige Unterstützung des russischen Präsidenten Putin möglich.“
Der Olympische Geist der Toleranz und Völkerfreundschaft steht weit über der Angst einer Diktatorenfamilie, die Sportlerinnen, Journalisten und Regimekritiker entführt, um sich an der Macht zu halten. Das IOC muss zeigen, dass es sich von einer Diktatoren-Familie nicht in die Knie zwingen lässt. Der Entführungsversuch der Sprinterin Krystsina Tsimanouskaya und die erzwungene Landung eines Flugzeugs zur Festnahme des Journalisten Roman Protassewitsch offenbaren den Charakter der Diktatur.
Laut IGFM ist Tsimanouskayas Ehemann mit der gemeinsamen Tochter in die Ukraine geflohen, wo die Familie nun wieder vereint ist.

