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IGFM-Mahnwache für Religionsfreiheit im Iran

Die Regierung der Islamischen Republik Iran missachtet systematisch die Rechte ihrer eigenen Bürger, besonders die der Minderheiten. Dagegen protestierte die IGFM vor der iranischen Botschaft in Berlin am 30. Juli 2019 mit einer Mahnwache.

IGFM-Mahnwache für Religionsfreiheit im Iran

Die Islamische Republik Iran missachtet systematisch die Rechte ihrer Bürger. Ein drastisches Beispiel dafür ist die Verfolgung von religiösen Minderheiten. Muslime, die sich im Iran vom Islam abwenden und zu einem anderen Glauben finden oder die den Islam anders leben, als die herrschende Führung unter Revolutionsführer Khamenei dies verlangt, werden verfolgt und müssen mit dem Schlimmsten rechnen. Opfer dieser politisch-religiös motivierten Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran sind vor allem konvertierte Christen und Baha’i. Sie sind mit Folter, Tod und schlimmsten Repressalien bedroht. Deshalb verbietet sich nach Auffassung der IGFM eine Abschiebung von Flüchtlingen, die diesen Opfergruppen angehören.

Die gesamte Menschenrechtslage in der Islamischen Republik Iran ist desaströs. Fast täglich werden dort Unschuldige hingerichtet, inhaftiert, verfolgt und diskriminiert. Die Opfer sind Gewerkschafter, Demokratie- und Umweltaktivsten, Frauenrechtler, Angehörige von religiösen Minderheiten wie Bahá’í und Sufis, Bürgerrechtler, Homosexuelle und Internetaktivisten.

Für die Freiheit und gegen die Verfolgung von religiösen Minderheiten sprachen auf der Mahnwache: Uwe Heimowski, Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Bundestages und der Bundesregierung, Berlin, Peyman Harati, ein von Abschiebung bedrohter christlicher Konvertit aus dem Iran, Shirin Javid, Erfan-e-Halgheh und Martin Lessenthin, Sprecher des Vorstands der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Frankfurt am Main.

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