Hinrichtung im Iran

Heute morgen wurde der 29-jährige Luft- und Raumfahrttechnikstudent Erfan Shakourzadeh im Ghezel Hesar Gefängnis in Karadsch bei Teheran hingerichtet. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt den Akt der Hinrichtung auf das Schärfste.

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Hinrichtung zum Gebetsruf in der Morgendämmerung

Iran: 29-jähriger Student hingerichtet

Frankfurt am Main/ Teheran/Karadsch, 11. Mai 2026 – Heute morgen wurde der 29-jährige Luft- und Raumfahrttechnikstudent Erfan Shakourzadeh im Ghezel Hesar Gefängnis in Karadsch bei Teheran hingerichtet. Er wurde im Februar 2025 wegen angeblicher Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten verhaftet und vor wenigen Tagen in ein anderes Gefängnis verlegt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt diesen erneuten feigen Akt der Hinrichtung auf das Schärfste. Vielen weiteren unschuldigen Iranerinnen und Iraner droht die Hinrichtung, darunter auch den Cousins Peyvand Naimi und Borna Naimi, die der religiösen Minderheit der Baha’i angehören, berichtet die IGFM.

„Das Mullah/Revolutionsgarden-Regime tötet seit über vier Jahrzehnten Oppositionelle, Andersdenkende, Minderheiten und Medienschaffende – morgens während die Mullahs gleichzeitig zum Gebet rufen. Die freien und demokratischen Länder unterstützen die Ukraine in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland, und auch die iranische Zivilgesellschaft muss unterstützt werden im Kampf für Menschenrechte, Freiheit und Pluralismus,“ fordert Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der IGFM.

Luft- und Raumfahrttechnikstudent Erfan Shakourzadeh, Bild: privat 

Iran’s police chief announced the arrest of at least 1,800 people in recent months over alleged links to opposition groups, online activities, and protests.
Read more in HRANA’s report:
https://ow.ly/H62U50YMq4E

„Im russisch besetzten Süden der Ukraine entfaltet sich derzeit eine weitgehend unbeachtete humanitäre Katastrophe – in der Region Cherson, insbesondere in Oleschky und am linken Ufer von Cherson. Dort sitzen Zivilisten unter einer Art Belagerung durch Drohnen fest, ohne Nahrung,

In ihrem Grußwort an die IGFM betonte Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann @strackzimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung, die enge Verbindung von Sicherheit und Menschenrechten sowie die wachsenden globalen Herausforderungen durch Kriege und

Diese jungen Frauen sind in Gefahr, jederzeit von den Behörden der Islamischen Republik #Iran hingerichtet zu werden.

Lasst uns ihre Stimme sein. Wiederholen wir ihre Namen, schreiben wir über sie, teilen wir ihre Geschichten und fordern wir Menschenrechtsorganisationen sowie

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Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2904, 2026

Pressegespräch in Gießen: Verschleppte ukrainische Zivilisten sichtbar machen

Beim Runden Tisch im Rathaus Gießen machten Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft auf das Schicksal verschleppter ukrainischer Zivilisten aufmerksam. Mehrere politische Entscheidungsträger haben bereits Patenschaften übernommen und setzen sich für deren Freilassung ein.

204, 2026

Russland: 16 Jahre Gefängnis für ehemaligen Geschichtslehrer

Der Oberste Gerichtshof Russlands bestätigte am 1. April die Strafe von 16 Jahren Haft gegen den 68-jährigen Dissidenten Alexander Skobov aufgrund „Rechtfertigung des Terrorismus“. Nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist nicht damit zu rechnen, dass er den russischen Strafvollzug lebend verlassen wird.

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