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Eindrücke der IGFM-Jahresversammlung 2019

IGFM-Jahresversammlung 2019

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) – Deutsche Sektion e.V. veranstaltete vom 6. – 7. April 2019 die 47. Jahres- und Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main.

Eindrücke von der Jahres- und Mitgliederversammlung 2019 der IGFM

“Aufklären, helfen, aufarbeiten – Menschenrechts-Engagement heute”. Unter diesem Motto stand die 47. Jahres- und Mitgliederversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte vom 6. – 7. April 2019 in Frankfurt.

Grußworte sprachen Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB, Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, und Michael Gahler MdEP, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament. Videobotschaften übermittelten Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU, Prof. Dr. Heribert Hirte MdB, Vorsitzender des Stephanus-Kreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Dr. Bärbel Kofler MdB, Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung. Weitere Grußworte sandten Hermann Gröhe MdB und Omid Nouripour MdB. Auf dem Programm standen u. a. Berichte über die Situation der Menschenrechte in Nigeria, die humanitäre Hilfe in Kurdistan/Nordirak und die Projekte im Rahmen der östlichen Partnerschaft und Russland.

Zeugenaussagen rundeten die Berichte ab: Maede Soltani sprach über die aktuelle Situation ihres Vaters Abdolfattah Soltani, bekannter Menschenrechtsanwalt im Iran und ehemaliger politischer Gefangener.

Bericht über Pakistan: Carmen Jondral-Schuler (links), Aneeqa Anthony, Vorsitzende von VOICE, Pakistan und Übersetzer Dimitrij Rahr

Aneeqa Anthony stelle ihr Hilfsprojekt „Voice“ vor und sprach über die Verfolgung der Christen in Pakistan. Dalal Khairo, Jesidin und ehemalige Sklavin des IS, berichtete von ihren traumatischen Erlebnissen in Gefangenschaft und sprach darüber, wie sich ihr Leben geändert hat. Die chinesische Christin Lan Li thematisierte die Situation der Christen in der Volksrepublik China und schilderte auf sehr emotionale Weise, warum sie aus ihrem Land geflohen ist. Dr. Liubov Nemchinowa, Leiterin der IGFM-Sektion Moldau, gab einen Einblick in ihre dortige Arbeit und prangerte die bittere Armut in ihrem Heimatland an. Im Rahmen der Tagung fand die Mitgliederversammlung der IGFM statt, bei der über die Tätigkeit im abgelaufenen Jahr berichtet wurde.

Eindrücke von der Jahres- und Mitgliederversammlung 2019

Michael Gahler, MdEP, politischer Pate des in Russland inhaftierten ukrainischen Regisseurs Oleg Sentsow bei seinem Grußwort.

Prof. Matthias Zimmer ist politischer Pate und Mitglied im Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages.

Edgar Lamm, der Vorsitzende der IGFM, begrüßte die Gäste und berichtete über Menschenrechtsverletzungen.

Maede Soltani, Tochter von Abdolfattah Soltani, berichtete von der Haft ihres Vaters und den traumatischen Erlebnissen, die damit einher gingen.

Die jesidische ehemalige IS-Sklavin Dalal Khairo berichtete über ihre grauenhaften Erlebnisse.

Carmen Jondral-Schuler (links) und chinesische Christinnen.

Die aus China geflohene Christin Lan Li (rechts) mit Carmen Jondral-Schuler.

Der Vorstandssprecher Martin Lessenthin berichtete über die Aktionen der IGFM des letzten Jahres.

Liubov Nemchinova erzählte von den Menschenrechtsverstößen in ihrem Heimatland Moldau.

Zahlreiche Menschen erschienen zur 47. Jahresversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte.

Von links nach rechts: Dr. Carmen Krusch-Grün, Khalil Al-Rasho und Dr. Emmanuel Ogbunwezeh blicken auf ihre Arbeit des letzten Jahres zurück.

Martin Lessenthin erläuterte die politischen Patenschaften.

Krmanj Othman (Mitte), Menschenrechtsbeauftragter der Autonomen Regierung Kurdistans im Nordirak, und Kanaan Mirka, Abgeordneter des Stadtparlaments von Erbil, im Gespräch mit Karl Hafen (r.).