Kommentar

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So beginnt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte oder kurz AEMR. Sie wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet. Jährlich im September trifft sich die Generalversammlung am UN-Hauptquartier in New York City. Bild: UN Photo/Eskinder Debebe

Ein Kommentar zum Internationalen Tag der Menschenrechte von IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin:

„Der Internationale Tag der Menschenrechte ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Menschenrechtler in aller Welt begehen diesen Tag um auf Opfer von Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen, zum Beispiel auf politische Gefangene und Glaubensgefangene.

Die Vereinten Nationen haben Freiheits- und Gleichheits- und soziale Rechte als Menschenrechte definiert. Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Religionsfreiheit sind ebenso Menschenrechte, wie das Verbot von Folter, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, sexuelle Selbstbestimmung, körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Bildung und das auf Nahrung.

Besonders an diesem Tag und natürlich auch darüber hinaus ist es wichtig, die Initiativen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu unterstützen, zum Beispiel Appelle für die Freilassung von Gefangenen unterzeichnen. Das geht auch online!

Der Kampf für die Menschenrechte steht niemals still. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist zum 10. Dezember 2019 auf Menschenrechtsverteidiger hin, die wegen ihres Engagements für Andere selbst zu Gefangenen wurden. Helfen Sie uns, den Bedrängten und Verfolgten sowie ihren Familien Hilfe und Hoffnung zu geben!“

Warum gerade Menschenrechtlern helfen?

Ein aktueller Fall: Dr. Ariel Urquiola klagt kubanischen Staat an

Der kubanische Biologe und Umweltschützer Dr. Ariel Ruiz Urquiola zu Besuch in Frankfurt bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin (r), hier gemeinsam mit dem kubanischen Biologen und Umweltschützer Dr. Ariel Ruiz Urquiola.

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