Mahnwache am 20. Februar 2020

Am 20. Februar 2020 hat die IGFM eine Mahnwache vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt abgehalten.

Anlässlich des Vortrags der „Parlamentswahlen“ im Iran protestierten Aktivisten der IGFM und iranische Geflüchtete vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt für die Freiheit der politischen Gefangenen im Iran.

Friedliche Kundgebung für iranische Frauenrechtlerinnen und alle politischen Gefangenen im Iran

Die Islamische Republik Iran missachtet systematisch fundamentale Menschenrechte. Das autoritäre Vorgehen des Regimes manifestiert sich auch in den am 21. Februar 2020 stattfindenden Parlamentswahlen. Der ultraorthodoxe Wächterrat disqualifizierte nämlich bereits vor der Wahl mehr als die Hälfte aller Kandidaten, sodass nur noch dem Regime zugewandte Personen zur Wahl stehen. Gegen die menschenverachtende Praxis des Terrorstaats, rief die IGFM am 20. Februar 2020 zu einer Mahnwache vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main auf.

Bei einer Mahnwache in Frankfurt wurde gegen die Menschnerehctsverletzungen im Iran demonstriert. Demonstration vor iranischem Konsulat.

Engagierte wie Passanten folgten dem Aufruf der IGFM und machten, mit Aufstellern und Bildern der inhaftierten Menschenrechtlerinnen, auf die unhaltbare Situation im Iran aufmerksam. Sie forderten in wiederkehrenden Sprechchören lautstark „Freiheit für politische Gefangene im Iran“ und „Gleichheit für Frauen und Männer im Iran“. Die gesamte Menschenrechtslage im Iran ist katastrophal. Jeden Tag werden unschuldige Personen verfolgt, diskriminiert und inhaftiert. Dabei handelt es sich häufig um Demokratie- und Umweltaktivistinnen, Frauenrechtlerinnen, Gewerkschafter, Angehörige von religiösen Minderheiten, Homosexuelle und Bürgerrechtler, die sich für die Rechte anderer einsetzen. Besonders hart unterdrückt das iranische Regime Frauen, die für Gleichberechtigung kämpfen. Exemplarisch dafür steht die willkürliche Verhaftung der Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh im Juni 2018. Sie wurde mit 33 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben für ihren Einsatz als Menschenrechtsverteidigerin bestraft.

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