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Mykola Sherbyna

Der ukrainische Student Mykola Sherbyna wurde am Morgen des 14. Novembers 2022 vom russischen Militär verschleppt. Im April 2026 kam er im Zuge eines Gefangenenaustauschs frei.

Verschleppter Student nach Gefangenenaustausch frei

Mykola Sherbyna
Geburtsdatum: 10. September 2001

Verschleppt seit: 14. November 2022

Seit dem 11. April 2026 wieder frei!

Mykola Sherbyna stammt aus dem Dorf Nowotrojizke in der Region Cherson. Vor seiner Gefangennahme studierte er an der Universität und arbeitete nebenbei als Lebensmittelverkäufer.

Verschleppung
Am Morgen des 14. November 2022 kamen russische Soldaten zum Haus von Mykolas Familie. Sie beschuldigten ihn widerrechtlich, die Bewegungen der Russen und ihrer Ausrüstung überwacht und diese Informationen an das ukrainische Militär weitergegeben zu haben. Das russische Militär nahm Mykola gefangen und brachte ihn an einen unbekannten Ort. Derzeit befindet sich Mykola angeblich im Untersuchungsgefängnis Nr. 2 in der Stadt Komyschyn (Region Wolgograd, Russische Föderation).

Gesundheitszustand
Seit seiner Verschleppung hat sich die Gesundheit von Mykola zunehmend verschlechtert. Seine Mutter berichtete, dass Mykolas Bein fault, er aber keine ärztliche Behandlung erhalte und lediglich ein Antiseptikum auf die Stelle aufgetragen wurde. Im Februar 2025 wurde er so schwer verprügelt, dass kleine Blutgefäße in seinen Augen platzten.

Im April 2026 wurde Mykola im Zuge eines Gefangenenaustauschs mit einigen anderen verschleppten Zivilisten freigelassen.

Stand: April 2026

So können Sie Mykola helfen:

Mykola Sherbyna (ru. Николай Шербина)

Briefe und Postkarten sind kleine, aber wirkungsvolle Gesten, die die Isolation der Gefangenschaft durchbrechen und die Menschen daran erinnern, dass sie nicht vergessen sind. Schreiben Sie aufmunternde Worte an die verschleppten Zivilisten.

Wichtig: Der Inhalt darf nicht politisch sein oder sich auf den Krieg/die Verschleppung beziehen, sonst wird der Brief eingezogen.


Textvorschlag – der Text muss auf Russisch verfasst sein, damit er die Zensur passieren kann.

Дорогой …, (männliche Person)
Дорогая …, (weibliche Person)

Посылаю тебе лучи света и добра! Я горжусь твоей силой и стойкостью. Помни, что самая темная ночь – перед рассветом. Желаю тебе крепкого здоровья и душевных сил. Мы помним о тебе и с нетерпением ждем твоего возвращения.

Обнимаю тебя!

[Name], [Land aus dem man schreibt]

Deutsche Übersetzung
Lieber …,
Liebe …,
ich sende dir Strahlen des Lichts und der Güte. Ich bin stolz auf deine Stärke und Tapferkeit. Denke daran, dass die dunkelste Nacht immer vor der Morgendämmerung liegt. Ich wünsche dir gute Gesundheit und geistige Stärke. Wir denken an dich und freuen uns auf deine Rückkehr.
Ich umarme dich!


Für die Adresse wenden Sie sich bitte an [email protected], da der genaue Aufenthaltsort der verschleppten Person nicht immer bekannt ist oder sich schnell ändern kann. 

Machen Sie in den Sozialen Medien auf Mykola aufmerksam und nutzen Sie diese Hashtags:

#MykolaSherbyna

#freeallukrainiancivilians

#standwithukraine

Weitere verschleppte ukrainische Zivilisten

Natalia Vlasova

Die ukrainische Künstlerin wurde 2019 von Separatisten verschleppt, im Geheimgefängnis „Izolyatsia“ schwer gefoltert und Ende 2024 zu 18 Jahren Haft verurteilt. Die junge Mutter leidet extrem unter den unmenschlichen Haftbedingungen. Erfahren Sie alles über den Prozess, die erzwungenen Geständnisse und die Hoffnung auf Austausch.

Andrii Harrius

Andrii befindet sich seit 2018 in russischer Gefangenschaft, er wurde unrechtmäßig zu 23 Jahren Haft im Straflager verurteilt. Seine jüngste Tochter hat er noch nie gesehen und seine Gesundheit verschlechtert sich dramatisch. Seine jüngste Tochter hat er noch nie gesehen.

Oleh Platschkow

Oleh Platschkow wurde am 25. September 2023 zusammen mit seiner, in der Gefangenschaft verstorbenen, Frau in Melitopol von russischen Kräften verschleppt. Seitdem wird der Zivilist ohne offiziellen Rechtsstatus oder Kontakt zur Außenwelt festgehalten, wobei sein aktueller Aufenthaltsort im Untersuchungsgefängnis Nr. 8 auf der Krim vermutet wird.

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