Flüchtlingen heimatnah helfen!

Hunderttausende Menschen sind vor dem Krieg in Syrien und dem „Islamischen Staat“ auch im eigenen Land auf der Flucht. Tausende von ihnen sind nach wie vor gezwungen, in „wilden“ Lagern unter entwürdigenden Bedingungen zu leben. Ohne Hilfe wird ihre verzweifelte Lage mit Blick auf den bevorstehenden Winter täglich härter. Die IGFM hilft Flüchtlingen heimatnah, um die größte Not zu lindern und es den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat bleiben zu können. Die Opfer des „Islamischen Staates“ brauchen Hilfe – jetzt! Helfen Sie mit!

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Menschenrechte in Nigeria

Foto: DFID, CC BY-SA 2.0

Regelmäßig reist Dr. Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh, Referent der IGFM für Sub-Sahara-Afrika, nach Nigeria, wo er geboren ist. Bei seiner jüngsten Reise recherchierte er zur Situation der Christen und die islamistischen Bedrohungen. Über seine Erkenntnisse sprach mit ihm Michaela Koller, die IGFM-Referentin für Religionsfreiheit.

[Interview über Christen und islamistische Bedrohung in Nigeria ansehen  …]

Auf Homosexualität steht nach islamischem Recht in Nordnigeria die Todesstrafe. In allen übrigen Bundesstrafen 14 Jahre Gefängnis – ohne Ermessensspielraum der Richter. Eine aggressive Homophobie von religiösen Autoritäten vergiftet die Haltung weiter Teilen der Bevölkerung gegenüber LGBTs.

Dr. Emmanuel Ogbunwezeh, Afrika-Referent und Vorstandsmitglied der IGFM, war in seinem Heimatland Nigeria auf Spurensuche, um sich ein Bild von den Auswirkungen der Terrorkampagne von Boko Haram zu machen. Außerdem besuchte er das Schulprojekt, das die IGFM in Zusammenarbeit mit den Somasker-Patres in der Region Enugu durchführt.

Über ein Jahr ist es her, dass am 14. April 2014 über 300 Mädchen aus den Schlafsälen ihrer Schulen entführt wurden - noch immer ist ihr Aufenthaltsort unbekannt.

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Nigerias Wähler haben sich mit deutlicher Mehrheit gegen die Wiederwahl des christlichen Präsidenten Goodluck Jonathan entschieden. Auch Millionen christlicher Wähler haben sich für den muslimischen Kandidaten General Mohammadu Buhari entschieden.

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Die Mädchen aus Chibok bleiben seit April 2014 vermisst – Was ist unsere Antwort? Lesen Sie den Beitrag von IGFM-Afrika Referent Dr. Emmanuel Ogbunwezeh.

[zum Beitrag über islamische Extremisten und Bildung für Mädchen …]

 

IGFM-Referent für Subsahara-Afrika, Dr. Emmanuel Franklyne Ogbunwezeh, über religiös motivierten Terror in Nord-Nigeria und Flüchtlinge in den Süden des Landes.


[Zum Interview über Nigeria …]

Armut gepaart mit patriarchischen Traditionen führt dazu, dass in vielen Familien die Entscheidung getroffen wird, nur die Jungs die Schule besuchen zu lassen. Ohne außenstehende Hilfe bleiben Mädchen ungebildet und laufen Gefahr, Opfer aller Arten von Ausbeutung zu werden. Die IGFM will in Zusammenarbeit mit den „Somasker“-Patres, einer Gruppe katholischer Missionare in Südost-Nigeria, Mädchen den Schulbesuch ermöglichen.

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[Schülerpatenschaften für Mädchen in Nigeria, Flyer ...]

Boko Haram bombt weiter – Selbstmordanschläge durch vier Mädchen

IGFM: Islamisten missbrauchen systematisch Teenager für Anschläge[mehr]

[15.03.2017]

Nach Freitagsgebet: 200 Jugendliche greifen Wachpersonal an und verwüsten Kirche

IGFM: christliche Minderheit im Norden Nigerias gerät stärker unter Druck[mehr]

[18.07.2016]

Evangelistin in Nigeria während der Predigt ermordet

IGFM: Auch Mission ist ein elementarer Bestandteil von Religions- und Meinungsfreiheit[mehr]

[12.07.2016]

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Aktuelle Appelle

Am 7. Januar 2014 wurden mehr als 50 Christen im Ort Shonong im Bezirk Bachit des nigerianischen Bundesstaates Plateau durch Angehörige des Fulani Stammes planmäßig hingerichtet. Die außergewöhnlich schwere Gewaltspirale in Nordnigeria, welche sich maßgeblich – aber nicht nur – gegen die christliche Minderheit richtet, muss ein Ende haben.

[mehr Infos ...]
[Unterschriftenliste: Nigeria - Stoppt den Terror gegen Minderheiten! ...]

Weitere Infos

Nigeria, im Westen Afrikas gelegen, ist mit etwa 170 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Die Bevölkerung besteht jeweils etwa zur Hälfte aus Christen und Muslimen. Das Land steht im Zentrum der Bemühungen von Islamisten, die gegen den Widerstand sowohl der christlichen Bevölkerungshälfte als auch der zahlreichen moderaten Muslime die Herrschaft der Scharia anstreben.

[Hintergrundinformationen …]

Boko Haram wurde im Jahr 2002 in Maiduguri, im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias von Mohammed Yusuf gegründet. In den ersten Jahren operierte die Gruppe offen als fundamentalistisch islamistische Gemeinschaft, die alles Westliche, vor allem eine säkulare Gesellschaftsform, entschieden ablehnte.Seit Januar 2010 verüben Boko Haram-Islamisten immer wieder Anschläge mit Bomben und Schusswaffen.

[mehr zu Boko Haram …]

Seit die Scharia 1999 in zwölf Nord-Nigerianischen Staaten eingeführt wurde, haben geschätzte 12.000 bis 14.000 Nigerianer ihr Leben gelassen – in den Aufständen und durch sinnlose Gewalt, die als Folge der angespannten Beziehung zwischen Christen und Muslimen seit Einführung der Scharia immer wieder aufflammt.

[Scharia in Nord-Nigeria …]

Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
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