Zum Inhalt springen

Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

Aktuelle Fälle
IGFM Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte
Jetzt Spenden
Religionsfreiheit2025-06-10T11:46:57+02:00

Religionsfreiheit

Scheich Zayed Moschee

Foto: Pixabay, hisalman 

Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbürgt die Religionsfreiheit sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum. Die Religionsfreiheit umfasst die Bildung der eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen wie auch ihren Wechsel und ihre private oder öffentliche Kundgabe einschließlich der Weitergabe, der Lehre und des Ritus. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt unter Regimen, die das Recht auf freie Religionsausübung missachten.

Gefangener des Monats

Die IGFM setzt sich seit ihrer Gründung 1972 für aus Glaubensgründen Verfolgter und Menschen, die dieses wichtige Recht verteidigen ein. Gemeinsam mit der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA wird ein „Gefangener des Monats“ ausgewählt und das Schicksal dieser Person vorgestellt, die aufgrund ihres Glaubens inhaftiert ist oder verfolgt wird. Wie Sie sich für diese Personen einsetzen können, erfahren Sie im Newsletter „Religionsfreiheit im Fokus„ oder in den Portraits der Gefangenen.

Gebremedhin Gebregergis

Die IGFM und IDEA haben den eritreisch-orthodoxen Priester Gebremedhin Gebregergis zum „Gefangenen des Monats März 2026“ ernannt. Er sitzt seit dem 19. November 2004 ohne Anklage im Zentralen Strafermittlungszentrum Wengel Mermera in Haft. Der sechsfache Vater engagierte sich in einer kirchlichen Erneuerungsbewegung und leitete eine Sonntagsschule. IGFM und IDEA fordern von Präsident Isayas Afewerki seine Freilassung.

Aktuelle Meldungen und Presseinfos

2410, 2024

Eritrea: 30 Jahre Entrechtung und Verfolgung von Zeugen Jehovas

Die IGFM macht auf die anhaltende Verfolgung religiöser Gruppen im Land aufmerksam. Seit 1994 wurden über 270 Zeugen Jehovas inhaftiert, derzeit sitzen 64 von ihnen unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis. Nach Angaben des UN-Sonderberichterstatters für Eritrea sind über 400 Christen ohne Anklage und Verhandlung in Lagern und Gefängnissen.

Informationen und Beispiele

Schwerpunkt: Verfolgte Christen

2410, 2024

Eritrea: 30 Jahre Entrechtung und Verfolgung von Zeugen Jehovas

Die IGFM macht auf die anhaltende Verfolgung religiöser Gruppen im Land aufmerksam. Seit 1994 wurden über 270 Zeugen Jehovas inhaftiert, derzeit sitzen 64 von ihnen unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis. Nach Angaben des UN-Sonderberichterstatters für Eritrea sind über 400 Christen ohne Anklage und Verhandlung in Lagern und Gefängnissen.

2805, 2024

Ägypten: Erneuter Erfolg bei Filmfestspielen für christliche Theatergruppe

Die christliche Stegreiftheater-Gruppe „Panorama Barscha“ aus dem ägyptischen Regierungsbezirk Minya ist seit einigen Jahren strategischer Partner der IGFM. Nun gewann ein Streifen über die Gruppe den Dokumentarfilmpreis beim Filmfestival im südfranzösischen Cannes.

Nach oben