Zum Inhalt springen

Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

Aktuelle Fälle
IGFM Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte
Jetzt Spenden

Katholikentag in Erfurt

103. Katholikentag in Erfurt

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2024 fand in Erfurt der 103. Katholikentag statt. Auch die IGFM war mit einem Stand zum Thema „weltweite Christenverfolgung“ in Erfurt anwesend.

 „Zukunft hat der Mensch des Friedens“: IGFM beim 103. Katholikentag

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2024 fand in Erfurt der 103. Katholikentag unter dem Leitwort „Zukunft hat der Mensch des Friedens“ statt. In ca. 500 verschiedenen Veranstaltungen wurden Themen wie Demokratie und ihr Erhalt, Klimagerechtigkeit und Erfahrungen von Christen in Deutschland thematisiert. Auch der interreligiöse Dialog stellte einen Schwerpunkt des Katholikentages dar. Neben gemeinsamen Gebeten und Gottesdiensten sowie spirituellem Austausch, gab es für die Besucher eine Vielzahl an kulturellen Angeboten zu entdecken.

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni war auch die IGFM in Erfurt anwesend. Gemeinsam mit der Weltweiten Evangelische Allianz (WEA) und deren Forschungseinrichtung, dem Internationalen Institut für Religionsfreiheit (IIRF), informierten wir über die Verfolgung von Christen. Neben ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützte uns Martin Warnecke, stellvertretend für Thomas Schirrmacher (ehem. Generalsekretär der WEA).

Einige Impressionen des Katholikentages:

Die weltweit stattfindende Christenverfolgung stellt einen Teilbereich der Tätigkeiten des Arbeitskreises „Religionsfreiheit weltweit“ der IGFM dar. Dieser setzt sich für Menschen ein, welche aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit verfolgt werden. Auch für religiöse Minderheiten wie bspw. die Bahá’i und Konvertiten im Iran wird sich stark gemacht. Einmal im Monat erscheint das Magazin „Religionsfreiheit im Fokus“. In der Mai-Ausgabe machten wir auf den Fall des 48-jährigen vietnamesischen Christen Nay Y Blang aufmerksam, der friedlich mit anderen in seinem Haus zu Gebetsversammlungen ohne politischen Anspruch zusammengekommen und für Religionsfreiheit eingetreten war und schließlich aufgrund dessen verhaftet wurde. Dank der Unterstützung der Besucher unseres Standes konnten wir auf dem Katholikentag um die 50 Appellbriefe sammeln, die wir an die Botschaft Vietnams senden werden, mit der Forderung auf Freilassung Nay Y Blangs.

Appellbriefe und Gefängnispost sind wirksame Mittel, um sich für Menschenrechte einzusetzen. Dadurch konnte die IGFM bereits eine Vielzahl an Hafterleichterungen und Freilassungen erwirken. Um weitere Erfolge mit unserer Arbeit verzeichnen zu können, freuen wir uns neben finanzieller Unterstützung über Menschen, die uns und unsere Arbeit als aktive Mitglieder unterstützen möchten. Mehr Informationen zu einer Mitgliedschaft bei der IGFM finden Sie auf unserer Website.

Weitere Veranstaltungen der IGFM

Europa in Verantwortung

Bei der Veranstaltung „Europa in Verantwortung“ in Eschweiler informierten die IGFM und das Blau-Gelbe Kreuz über Menschenrechtsverletzungen in frontnahen und besetzten Gebieten der Ukraine. Im Mittelpunkt standen die sogenannte „Human Safari“ in Cherson, die Verschleppung ukrainischer Zivilisten sowie konkrete Möglichkeiten, Betroffene sichtbar zu machen und politischen Druck aufzubauen.

600. Hilfstransport der IGFM Wittlich: Hilfe von Mensch zu Mensch

Mit dem Beladen ihres 600. humanitären Hilfstransports hat die IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich einen Meilenstein erreicht. Das Jubiläum steht für mehr als vier Jahrzehnte ehrenamtlichen Engagements und gelebter Solidarität für Menschen in Not. Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft würdigten die langjährige Arbeit der Helferinnen und Helfer.

Ukraine: Europa in Verantwortung – Menschenr.verletzungen in frontnahen & besetzten Gebieten

Die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in den frontnahen und besetzten Gebieten der Ukraine erfordern weiterhin internationale Aufmerksamkeit und entschlossenes Handeln. Expertinnen und Experten beleuchten am 7. Juli 2026 in Eschweiler die aktuelle Lage und diskutieren Europas Verantwortung im Umgang mit diesen Verbrechen.

Teilen Sie diesen Beitrag!

Nach oben