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Religionsfreiheit2025-06-10T11:46:57+02:00

Religionsfreiheit

Scheich Zayed Moschee

Foto: Pixabay, hisalman 

Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbürgt die Religionsfreiheit sowohl im privaten wie im öffentlichen Raum. Die Religionsfreiheit umfasst die Bildung der eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen wie auch ihren Wechsel und ihre private oder öffentliche Kundgabe einschließlich der Weitergabe, der Lehre und des Ritus. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt unter Regimen, die das Recht auf freie Religionsausübung missachten.

Gefangener des Monats

Die IGFM setzt sich seit ihrer Gründung 1972 für aus Glaubensgründen Verfolgter und Menschen, die dieses wichtige Recht verteidigen ein. Gemeinsam mit der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA wird ein „Gefangener des Monats“ ausgewählt und das Schicksal dieser Person vorgestellt, die aufgrund ihres Glaubens inhaftiert ist oder verfolgt wird. Wie Sie sich für diese Personen einsetzen können, erfahren Sie im Newsletter „Religionsfreiheit im Fokus„ oder in den Portraits der Gefangenen.

Mehran Shamloui

Der 37-jährige iranische Christ wurde am 3. Juli 2025 festgenommen. Zuvor war er in die Türkei geflohen, wurde dort aufgegriffen und daraufhin in seine Heimat deportiert. Der Grund für seine Flucht war ein willkürliches Urteil, welches im März 2025 gegen ihn und zwei weitere Christen wegen ihrer Kirchenzugehörigkeit erteilt worden war.

Aktuelle Meldungen und Presseinfos

1112, 2023

Schirrmacher: Religionsfreiheit schützen sowie durchsetzen

Religionsfreiheit muss durch einen demokratischen Staat geschützt werden. Der Staat ist besonders gefordert, wenn diejenigen die er schützt, Andersgläubige bedrohen oder gar angreifen. Prof. Thomas Schirrmacher, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (ISHR), appelliert an die Bundesregierung und die Länderregierungen.

Informationen und Beispiele

Schwerpunkt: Verfolgte Christen

1001, 2022

Massaker an Katholiken – der Terror des Militärregimes in Myanmar eskaliert

Das Militärregime von Myanmar führt einen grausamen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Das Massaker an 35 Katholiken ist das jüngste Beispiel, der Eskalation des Regimes von General Min Aung Hlaing, wie IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessentin im Kommentar erklärt.

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