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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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China2021-12-16T17:10:47+01:00

China

Formell steht die Weltmacht China zwar eigentlich unter der Macht des Volks, in der Realität wird das Land allerdings autoritär von der kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beherrscht. Obwohl der Schutz der Menschenrechte seit 2004 in der chinesischen Verfassung integriert und gesichert ist, stehen Menschenrechtsverletzungen dort an der Tagesordnung. China folgt nicht der westlichen Auffassung von Menschenrechten, sondern seiner eigenen. Hierbei hat das Allgemeinwohl eine weitaus höhere Priorität als das Wohl des Einzelnen, weshalb beispielsweise der wirtschaftliche Erfolg wichtiger ist, als der Schutz der Rechte des Einzelnen. Auch wenn in den letzten Jahren einige Verbesserungen erzielt wurden, gibt es immer noch viele Probleme, wie beispielsweise Folter und die Todesstrafe, welche von der Regierung im Geheimen praktiziert werden.

Presseinfos

Kein Handel ohne Menschenrechte! – Menschenrechtsaktion in Frankfurt am 6. September

Anlässlich der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftskonferenz fand am 6. September 2022 in Frankfurt am Main eine Menschenrechtsaktion statt. Die aus der ganzen Republik angereisten Demonstranten kritisierten, dass bei den Wirtschaftsbeziehungen zu China die dortige Menschrechtslage häufig nicht beachtet wird und skandierten laut "Kein Handel ohne Menschenrechte". 

Deutsch-chinesische Wirtschaftskonferenz darf Menschenrechtsverletzungen nicht ausklammern 

Anlässlich des aktuellen UN-Berichts zu Chinas Verbrechen an den Uiguren fordert die IGFM deutsche Unternehmen auf, Menschenrechte vor Profit zu stellen. Deutsche Unternehmen wie Adidas, BASF, Siemens, Bosch und Volkswagen profitieren seit Jahren von der Ausbeutung und Zwangsarbeit der Uiguren.

Folter in China

Zensur in China

Organraub in China

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