Folter und barbarische Strafen

Das Bild zeigt eine Fußmatte der IGFM. Als eindrucksvolles Mittel für Kampagnen und Infostände macht diese Fußmatte in drastischer Weise auf die Lebenssituation vieler Menschen aufmerksam, die täglich unter Folter leiden. Eine Fußmatte also, auf der man ausnahmsweise nicht seine Schuhe säubert.

Die ägyptische Polizei verhaftete den 19-jährigen Schüler Mahmoud Shafiq aus reinem Zufall. Sie war bald von seiner Unschuld überzeugt, ließ ihn aber ein Jahr lang in „Präventivhaft“. Nach Misshandlungen und Folter war er ein anderer Mensch. Er sprengte sich in einer Kirche in Kairo in die Luft und tötete 29 Menschen. 

[lesen Sie mehr dazu, wie Folter zu noch mehr Hass und Gewalt führt …]

Der Aufschrei der Empörung war auf der ganzen Welt zu hören, als bekannt wurde wie hemmungslos die USA in der Vergangenheit gegen die Antifolterkonvention der Vereinten Nationen verstoßen haben. Um den Verlust ihrer moralischen Glaubwürdigkeit wenigstens in Teilen wieder gut zu machen, müssen die Vereinigten Staaten jetzt konsequente Aufarbeitung betreiben. Auch die Bundesrepublik darf zu den Vorfällen nicht schweigen.

 

[Zur ganzen Erklärung der IGFM ...]

Beinahe jeder Inhaftierte in der Volksrepublik China musste bzw. muss Folter erleiden. Schläge und Tritte, Hochziehen an nach hinten verdrehten Armen, Erstickungsmethoden, Elektroschocks, Schlafentzug, sexuelle Gewalt, Stich- und Schnittverletzungen - Zeichnungen veranschaulichen die grausamen Foltermethoden in China.

[zum Bericht über Folter- und Misshandlungsmethoden in China ...]

Steinigung

Bei der Steinigung handelt es sich um eine grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe im Sinne der Antifolterkonvention der Vereinten Nationen. Sie gehört zum Strafenkatalog der Scharia, der islamischen Rechtsordnung und wird heute nur noch durch islamische Rechtsschulen legitimiert und gefordert. In einigen Staaten ist die Steinigung Teil des Strafrechtes und noch immer werden Menschen Opfer dieses langsamen, kollektiven Zu-Tode-Folterns, zum Teil durch Urteile von Schariagerichten, durch die Entscheidung einzelner Imame oder durch Lynch- oder "Ehren" mord. 

[Infos und Appelle zur Steinigung ...]

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag kann die Verbrechen und den Völkermord auf dem Gebiet des „Islamischen Staat“ (IS) nicht verfolgen – er kann nur Täter aus den Ländern bestrafen, deren Regierungen dem Abkommen darüber beigetreten sind. Syrien und Irak sind es nicht.

[zur Online-Petition ...] [zur Petition: Bitte ausdrucken, unterschreiben, weitergeben ...]

Raif Badawi ist ein saudischer liberaler Internet-Aktivist, der wegen „Beleidigung des Islam“ zu 1.000 Peitschenhieben, zehn Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 194.000 Euro verurteilt wurde. Ab dem 9. Januar soll Badawi jede Woche nach dem Freitagsgebet 50 Peitschenhiebe erhalten, bis die Strafe vollstreckt ist.

[helfen Sie Raif Badawi und protestieren Sie ...]

Weitere Infos und Beispiele

Folter wird in großem Umfang und systematisch von chinesischen Behörden angewandt , obwohl Folter offiziell verboten ist. Opfer sind vor allem andersdenkende Bürgerrechtler, Gewerkschafter, Aktivisten der Demokratiebewegung, Angehörige staatlich nicht kontrollierter christlicher Kirchen oder buddhistischer Meditationsschulen und Vertreter von ethnischen Minderheiten, wie Tibetern und Uiguren.

[allgemeine Infos zu Folter in der VR China ...]

Mitte November 2013 eilte die Nachricht um die Welt, dass 10.000 Menschen – darunter auch Kinder – gezwungen wurden, in einem Stadion mehrere Hinrichtungen mit anzusehen. Hinrichtungen in Stadien sind selbst in Nordkorea ungewöhnlich, doch öffentliche Hinrichtungen sind es nicht!

[lesen Sie mehr zu Hinrichtungen in Nordkorea …]

Laogai: Das Zwangsarbeitslagersystem der Volksrepublik China

Laogai ist eine chinesische Abkürzung des Begriffs "Lao Dong Gai Zao" und bedeutet wortwörtlich übersetzt "Reform durch Arbeit". Der Begriff wird häufig als Synonym für das gesamte Arbeitslagersystem in der Volksrepublik China verwendet. Da alle Informationen bezüglich der Lager als Staatsgeheimnis streng unter Verschluss gehalten werden, gibt es keine offiziellen Statistiken über die Anzahl der Lager und deren Insassen. Die unabhängige Laogai Research Foundation konnte rund eintausend Arbeitslager in der Volksrepublik identifizieren. Gründer dieser Stiftung ist IGFM-Kuratoriumsmitglied Harry Wu, der selbst insgesamt 19 Jahre als politischer Gefangener in Laogai-Lagern als Arbeitssklave ausgebeutet wurde.

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Anzeigen und Hörfunkspots zum Thema Folter und barbarische Strafen

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Hilfe für den Notfall: Hilfsangebote und Notadressen
Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)
Scharia, das islamische Recht im Überblick
Die Opfer des Islamischen Staates (IS) brauchen Hilfe. So hilft die IGFM.
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