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Hagel übernimmt politische Patenschaft

Der Landtagsabgeordnete Manuel Hagel (CDU) setzt sich für Behrouz Salahshour ein. Dem im November 2022 willkürlich verhafteten Iraner droht die Todesstrafe. Hagel und die IGFM fordern die sofortige Freilassung.

Iraner droht die Todesstrafe

Frankfurt am Main, 5. Juli 2023 –  Der Landtagsabgeordnete Manuel Hagel (CDU) übernimmt die politische Patenschaft für Behrouz Salahshour, der im November 2022 willkürlich verhaftet wurde. Ihm wird „Korruption auf Erden“ sowie „Kriegsführung gegen Gott“ vorgeworfen. Diese vagen Anklagepunkte können nach iranischem Recht das Todesurteil nach sich ziehen. Im Rahmen des Patenschaftsprogramms der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) engagieren sich Abgeordnete für politische Gefangene.

Der Iraner aus Izeh wurde im Zusammenhang mit dem nationalen Aufstand im Jahr 2022 verhaftet. Jedoch sind die Vorwürfe ihm gegenüber nicht klar. Behrouz Salahshour war auf dem Weg ins Krankenhaus, um einen Freund zu besuchen, als die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) ihn überwältigten. Seitdem konnte seine Familie nicht mit ihm kommunizieren. Einem Bericht zufolge soll er unter massiver Folter gezwungen worden sein, ein Geständnis abzulegen. Des Weiteren protestierte er mehrmals mit einem Hungerstreik gegen die Folter sowie seine rechtswidrige Inhaftierung. Die willkürliche Verhaftung von Behrouz Salahshour dient als Schauprozess, um die Taten des Regimes zu vertuschen und dabei unbeteiligten Bürgern die Verbrechen des Regimes anzulasten.

Die Islamische Republik Iran missachtet systematisch die Rechte ihrer Bürger. Angehörige ethnischer, religiöser und politischer Minderheiten sind im Iran vielfacher Diskriminierung ausgesetzt: Immer wieder kommt es zu willkürlichen Festnahmen, Verurteilungen ohne faire Gerichtsprozesse sowie zu Misshandlungen und Hinrichtungen von Andersdenkenden. Gemeinsam mit Manuel Hagel fordert die IGFM die iranische Regierung auf, das Leben von Behrouz Salahshour zu schützen und ihn sofort aus der Haft zu entlassen.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

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Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

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Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

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Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

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Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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