Iran: Drei junge Demonstranten hingerichtet

Foto: Mehdi Ghasemi, Saleh Mohammadi und Saedi Davoudi auf der Anklagebank

 

Islamische Regierung führt Krieg gegen eigenes Volk

Frankfurt am Main, 19. März 2026 – Mit großer Bestürzung hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) von der heutigen Hinrichtung von drei Männern in der iranischen Stadt Qom erfahren. Mehdi Ghasemi, Saleh Mohammadi und Saeid Davoudi wurde vorgeworfen, sich am 8. Januar 2026 an gewaltsamen Auseinandersetzungen beteiligt zu haben. Sie wurden aufgrund der Anklagepunkte “Mord” und „Feindschaft gegen Gott” („Moharebeh”) zum Tode verurteilt.  
“Diese Hinrichtungen sind ein Zeichen dafür, dass das islamische Regime zu keinerlei Kompromissen bereit ist, um jeden Preis an der Macht bleiben will, und dafür den Tod von Tausenden Iranern in Kauf nimmt,” teilt Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands, mit.

Übereinstimmenden Berichten zufolge wurden die drei Männer im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten in Qom festgenommen. In Haft wurden sie unter Folter zu Scheingeständnissen gezwungen. Auf der Webseite des Justizministeriums, Mizan, wurde die Vollstreckung der Todesurteile am 19. März 2026 verkündet. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof die Urteile bestätigt. Die Hinrichtungen wurden am frühen Morgen vollzogen.

Die IGFM weist darauf hin, dass den Verurteilten kein faires und rechtsstaatliches Verfahren gewährt wurde. Vielmehr deuten zahlreiche Hinweise darauf hin, dass die Verfahren unter hohem Zeitdruck geführt wurden und grundlegende Verteidigungsrechte, wie der Zugang zu unabhängiger Rechtsberatung, nicht gewährleistet waren. Seit Längerem warnen internationale Beobachter vor der Anwendung solcher beschleunigten Verfahren im Zusammenhang mit den Protesten.

Tony Alberto Bruno Smith gehört dem indigenen Volk der Mayangna an und stammt aus der Gemeinde Musawas im autonomen Karibikgebiet der diktatorisch regierten Staates #Nicaragua.

Wie andere Mitglieder seiner Familie engagierte er sich als freiwilliger Parkranger und Verteidiger

Werden bald mit einem massiven Zuwachs russischer Waffen Menschen im #Iran durch das Mullah-Regime getötet? Diese Bilder legen es nahe.

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Igor Sushko @igorsushko

🚨 Russia is sending a massive load of weapons and munitions to Iran disguised as a "humanitarian convoy" via Tajikistan.
Exact playbook Russia used to send arms into east Ukraine in 2014 after annexing Crimea.
These weapons will be used to murder Iranian civilians.

Der russische Geheimdienst FSB erfindet zwei Jahre nach der Entführung und Isolationshaft der Krymtartarin Elvira Abliazova eine Anklage. In der FSB-Sprache nennt man solche vorgetäuschten Verfahren nach Monaten oder Jahren des Verschwindens „Auftauen“. https://khpg.org/en/1608815615

Tajikistan’s 110-truck “humanitarian” convoy to Iran is raising alarms.

Russia used similar convoys to mask weapon shipments in 2014.

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