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Jahrestagung 2025: Freiheit verteidigen

Internationale Menschenrechtsexperten diskutieren globale Bedrohungen für Demokratie und Menschenrechte bei der diesjährigen Jahrestagung der IGFM. In einer Zeit zunehmender autoritärer Tendenzen weltweit appellierte der ehemalige litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis eindringlich an die Verantwortung demokratischer Gesellschaften: „Wir leben in einer echten Zeitenwende, in der sich die Zukunft der demokratischen Welt entscheidet. Neutralität ist kein Luxus, den sich die Demokratie leisten kann.“

„Freiheit zu verteidigen ist unsere Pflicht und Verantwortung“

Internationale Menschenrechtsexperten sprechen auf der Jahrestagung der IGFM zum Fokus-Thema „Demokratiebewegungen stärken – Diktaturen überwinden“

Bonn, 29. März 2025 – Ob in der Ukraine, Syrien, Iran, Belarus, Russland oder der Türkei – Menschenrechtsverletzungen sind in vielen Ländern an der Tagesordnung. Wie schnell sich auch etablierte Demokratien auf die Seite von Diktaturen schlagen und damit ihre demokratischen Werte verraten und die Weltordnung durcheinanderbringen können, zeigt die aktuelle Unterstützung Putins durch Trump. Auf der diesjährigen Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Bonn informierten und diskutierten internationale Menschenrechtsexperten die aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit und würdigten mutige Menschen, die gegen totalitäre Strukturen in ihren Heimatländern kämpfen. Der IGFM-Medienpreis ging in diesem Jahr an Iman Sefati von der BILD-Zeitung für seine Berichterstattung über antijüdische und antiisraelische Demonstrationen in Berlin.

„Wir leben in einer echten Zeitenwende, in der sich die Zukunft der demokratischen Welt entscheidet. Der globale Wettstreit zwischen offenen Gesellschaften und autoritären Regimen verschärft sich, und unsere Antwort – ob wir wollen oder nicht – ist nicht optional. Selbst wenn wir es vorziehen würden, uns abzuwenden, ist Neutralität kein Luxus, den sich die Demokratie leisten kann. Die Freiheit zu verteidigen ist unsere Pflicht und Verantwortung – ohne sie ist die Demokratie dem Untergang geweiht,“ sagte der ehemalige Außenminister Litauens, Gabrielius Landsbergis, in seiner Rede.

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Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

1709, 2026

Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

1509, 2026

Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

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