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Menschenrechtsverletzungen in Armenien

Foto: Arman Harutyunyan

Im Rahmen des seit Jahrzehnten andauernden und nun neu aufgeflammten Konfliktes zwischen Armenien und Aserbaidschan wurden schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen an den Armeniern begangen. So forderte beispielsweise die neunmonatige Blockade des Latschin-Korridors durch Aserbaidschan und der anschließende Angriff auf Bergkarabach hunderte Opfer und hatte die Flucht der nahezu kompletten Bevölkerung aus der Region zur Folge.

Menschenrechtsverletzungen in Armenien

Bergkarabach: Humanitäre Notlage wird als Druckmittel eingesetzt

Wir warnen angesichts der humanitären Notlage vor ethnischer Säuberung des Gebiets durch Aserbaidschan. Laut IGFM wird die Blockade gezielt dazu eingesetzt, die armenische Bevölkerung Bergkarabachs durch Mangel und Not zu zermürben und sie so zu vertreiben. Die IGFM und der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fordern die aserbaidschanischen Behörden auf, die Blockade zu räumen.

Aktuelle Meldungen zu Armenien

Nikol Paschinjan mit dem Hessischen Friedenspreis ausgezeichnet: Frieden und Demokratie als strategische Entscheidung für Armenien

Am 18. September 2026 erhielt der armenische Premierminister Nikol Paschinjan den Hessischen Friedenspreis 2025 für seinen Beitrag zu Demokratie, Frieden und gewaltfreiem politischen Wandel. Die Teilnahme von Vertreterinnen und Vertretern der IGFM unterstrich die internationale Bedeutung dieser Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung von Menschenrechten und Demokratie sowie der Kampf gegen Desinformation. Die IGFM unterstützt diese Ziele durch Medienbildung, Faktenchecks und internationale Zusammenarbeit.

Armenien. Anatomie der Manipulation. Die Wahl 2026 im Lichte der Fakten

Bei der Wahl 2026 in Armenien wurde Desinformation zur strategischen Waffe: Koordinierte russische Netzwerke fluteten das Netz mit KI-Videos und Fake-Medien, um den proeuropäischen Kurs zu torpedieren. Ein digitaler Angriff, der weit über klassische Social-Media-Propaganda hinausging.

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