Solidarität mit der Ukraine

Auf dem Römerberg demonstrierten am 4. März 2022 Hunderte gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Nun soll auch die Stadt Frankfurt ein Zeichen setzen. Foto: IGFM.

„Platz der freien Ukraine“

Menschenrechtler: Stadt Frankfurt soll ein Zeichen setzen!

Frankfurt am Main, 8. März 2022 – In Briefen an Oberbürgermeister Feldmann und die Erste Bürgermeisterin Dr. Eskandari-Grünberg schlagen Menschenrechtsaktivisten vor, die Stadt Frankfurt solle sich durch die Umbenennung einer Straße oder eines Platzes mit den Opfern der russischen Invasion in der Ukraine solidarisch zeigen.

Als Beispiel wird die albanische Hauptstadt Tirana angeführt, die einen Straßenabschnitt im Botschaftsviertel in »Free Ukraine« umbenennen wird – genau der Abschnitt, in dem die russische Botschaft liegt.

„Auch die Stadt Frankfurt könnte ein solches Zeichen der Solidarität zeigen. Wie fänden Sie es, wenn ein kleiner Straßenabschnitt um die Eschenheimer Anlage 33-34 ebenfalls umbenannt wird? Dort liegt das Generalkonsulat der Russischen Föderation.

Unabhängig davon, ob Putin mit seinem Überfall militärisch erfolgreich sein wird, würde so die Erinnerung wachgehalten – die Erinnerung an den Überfall, das Leiden der Ukrainerinnen und Ukrainer und deren mutiger Einsatz für Selbstbestimmung und Freiheit, meint Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Die IGFM hat seit 50 Jahren ihren Sitz in Frankfurt am Main, wo sie auch gegründet wurde.

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