Pressefreiheit in Belarus2024-08-26T09:26:14+02:00

Pressefreiheit

Belarus ist für Medienschaffende das gefährlichste Land in Europa. Kritische Journalisten und Blogger sind Drohungen, Gewalt und Verfolgung ausgesetzt. Führende Medien werden blockiert oder zensiert und der Zugang zum Internet gesperrt. Journalisten werden von den Behörden schikaniert, mit Geldstrafen belegt und ins Exil gezwungen. Razzien und Verhaftungen häufen sich und Gefängnisstrafen werden immer länger. Trotz der Risiken und der zunehmenden Propaganda in den staatlichen Medien berichten mutige Journalisten weiter über die Entwicklungen in Belarus. Die IGFM unterstützt inhaftierte Journalisten und setzt sich für Pressefreiheit in Belarus ein.

Aktuelles zur Lage der Pressefreiheit in Belarus

März 2022

Juli 2021

Neue Verhaftungswelle gegen Journalisten in Belarus

Unabhängige Berichterstattung in Belarus ist lebensgefährlich. Journalisten und Medien, die unabhängig berichten, werden als "Staatsfeinde" verhaftet. Die neueste Verhaftungswelle traf vor allem die Redaktionen lokaler Medien in kleineren Städten des Landes. Die IGFM verurteilt das willkürliche Vorgehen Lukaschenkos gegen die Pressefreiheit und setzt sich für die Freilassung inhaftierter Journalisten ein.

Juni 2021

Verfolgte Journalisten in Belarus

Unabhängige Berichterstattung in Belarus ist lebensgefährlich. Journalisten und Medien, die unabhängig berichten, werden als "Staatsfeinde" verhaftet. Jüngst u.a. der Sportreporter Dmytri Ruto, weil er sich in den Farben der Opposition gezeigt hatte. Die IGFM verurteilt das willkürliche Vorgehen Lukaschenkos gegen die Pressefreiheit und setzt sich für die Freilassung inhaftierter Journalisten ein.

Mai 2021

Die EU-Beschlüsse zu neuen Sanktionen gegen Belarus gehen nicht weit genug

Die IGFM verurteilt die Entführung einer Ryanair-Maschine durch die Regierung von Belarus und die Verhaftung des Regimekritikers Roman Protassewitsch sowie dessen Freundin Sofia Sapega als einen beispiellosen Akt des Staatsterrorismus. Beide müssen unverzüglich und ohne Auflagen freigelassen werden.

Frei: Ihar Losik

Der Blogger und Autor wurde am 25. Juni 2020 vor seinem Haus festgenommen und später zu 15 Jahren in einer Strafkolonie verurteilt. Grund für die Strafe war u.a. angebliche „Anstiftung zu Hass und Zwietracht gegen Vertreter der Behörden“. Losik hat mehrfach mit Hungerstreiks gegen seine Inhaftierung protestiert.

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