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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Ukraine2026-04-16T10:11:21+02:00

Die Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1991 und der Zusammenbruch der Sowjetunion waren bedeutende Momente in der Geschichte der Ukraine, deren eindeutige Zeitenwende mit dem Euromaidan 2013 begann. Nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim im Jahr 2014 folgten weitere Eskalationen durch Russland, insbesondere mit dem Aufbau bewaffneter Milizen im ostukrainischen Donbass, die dort mit regulären russischen Truppen gegen die ukrainischen Streitkräfte kämpften. Seitdem trennte eine 450 Kilometer lange Frontlinie die ostukrainische Industrieregion vom Rest der Ukraine.

Am 24. Februar 2022 erfolgte ein groß angelegter Angriff russischer Truppen aus mehreren Richtungen mit dem Ziel, die ukrainische Regierung zu stürzen und durch ein prorussisches Regime zu ersetzen. Eklatante Menschenrechtsverletzungen durch den Aggressor Russland sind seitdem zu beklagen, darunter zählt der völkerrechtswidrige Angriffskrieg, der gezielte Beschuss ziviler Ziele, willkürliche Verhaftungen, Folter, Vergewaltigung, Verschleppungen und Erschießungen von Zivilisten. Millionen Menschen flüchteten ab dem 24. Februar 2022 aus dem Land.

Die Menschenrechtsgruppe Kharkiw sammelt Interviews mit Augenzeugen des Krieges. Die IGFM übersetzt und veröffentlicht sie.

Die IGFM unterstützt Geflüchtete innerhalb und außerhalb des Landes mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Medizin.

Die IGFM steht in Kontakt mit den Familien von verschleppten ukrainischen Zivilisten und setzt sich für ihre Freilassung ein.

Seit 2022 unterstützen wir die Ukraine mit humanitärer Hilfe


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Inmitten von Flucht und Zerstörung geben kleine Aktionen Hoffnung und Freude. An den Weihnachtsfeiertagen im Januar 2023 veranstaltete das IAC ISHR-Team mit Unterstützung der deutschen IGFM-Sektion ein kleines Programm für Kinder. Es gab Wettbewerbe, Spiele und kleine Geschenke, die den Familien in dieser schwierigen Zeit halfen.

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Am 23. Januar 2026 startete einer der vielen IGFM-Hilfstransporte in die Ukraine. IGFM-Mitglied Jens Leisenberg brachte Stromgeneratoren, Lebensmittel, Infusionsmaterial, Kinderkleidung und Winterklamotten von Cottbus direkt nach Kyjiw und weitere Orte. In dem kurzen Video bedankt sich Pastor Yuriy aus Kyjiw für die Unterstützung.

Aktuelles aus der vielfältigen IGFM-Ukraine-Arbeit


2807, 2026

Dmytro Kutscherjawij

Der junge ukrainische Soldat wurde nach Gefangennahme in Russland strafrechtlich u.a. wegen angeblichem Extremismus angeklagt. Aufgrund dieser strafrechtlichen Verfolgung zählen wir ihn zu inhaftierten politischen Gefangenen in Russland und nicht zu Kriegsgefangenen, wie andere inhaftierte ukrainische Soldaten. Dmytro wurde unrechtmäßig zu 29 Jahren und 4 Monaten in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt.

1007, 2026

Europa in Verantwortung

Bei der Veranstaltung „Europa in Verantwortung“ in Eschweiler informierten die IGFM und das Blau-Gelbe Kreuz über Menschenrechtsverletzungen in frontnahen und besetzten Gebieten der Ukraine. Im Mittelpunkt standen die sogenannte „Human Safari“ in Cherson, die Verschleppung ukrainischer Zivilisten sowie konkrete Möglichkeiten, Betroffene sichtbar zu machen und politischen Druck aufzubauen.

107, 2026

Ukraine: Gerade im Krieg am Recht festhalten!

Die IGFM-Sektion Ukraine beobachtet seit Jahren Gerichtsverfahren, um die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards und das Recht auf ein faires Verfahren zu fördern. Im Rahmen von Projekten zur Justizreform dokumentieren juristisch geschulte Beobachter Verstöße und unterstützen damit die Annäherung der Ukraine an europäische Rechtsstaatsstandards. Trotz der Herausforderungen des Krieges setzt sich die IGFM gemeinsam mit ukrainischen Partnern für eine unabhängige und faire Justiz ein.

Webseite für Menschenrechtler aus Russland und Ländern der Östlichen Partnerschaft

Auf Russisch, Ukrainisch, Englisch und Deutsch berichten die IGFM-Sektionen der Östlichen Partnerschaft und der deutschen IGFM-Sektion über Menschenrechtsverletzungen, die humanitäre Hilfe der IGFM, politische Gefangene und die aktuelle Arbeit.

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