52. IGFM-Jahrestagung am 20. und 21. April 2024
Die 52. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) unter dem Motto "Krieg in Europa - für Menschenrechte eintreten gerade jetzt" fand am 20. und 21. April in Bonn statt.
Die 52. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) unter dem Motto "Krieg in Europa - für Menschenrechte eintreten gerade jetzt" fand am 20. und 21. April in Bonn statt.
Anlässlich des Tages der politischen Patenschaften macht die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf das Schicksal zehntausender politischer Gefangener weltweit aufmerksam. Seit 2011 hat die IGFM bereits über 300 politische Patenschaften initiiert. Abgeordnete setzen sich für die Freilassung der politischen Gefangenen ein. Bei etwa der Hälfte der Fälle ist eine Verbesserung für die Lage der Inhaftierten eingetreten.
Mehr als 16.000 ukrainische Zivilisten wurden von Russland verschleppt. Die IGFM steht im Kontakt mit den Familien und setzt sich für ihre Freilassung ein.
Den vier kurdischen politischen Gefangenen Mohsen Mazloum, Wafa Azarbar, Mohammad Faramarzi und Pejman Fathi droht die baldige Hinrichtung. Sie wurden willkürlich verhaftet und nach Folter und erzwungenem Geständnis zum Tode verurteilt.
Vom Völkermord 1915 bis zur Zweiteilung Armeniens unter Stalin. Dann das Ende der Sowjetunion, der erste Karabach-Krieg 1992 – 1994, 30 Jahre Friedensverhandlungen und der zweite Karabach Krieg im Jahr 2020. Ein endloser Konflikt oder sogar das Ende der Existenz Armeniens?
Frauen werden in der Islamischen Republik Iran für das Nichttragen des Hijabs verhaftet, verprügelt und getötet. Der iranische UN-Vertreter wird das Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats leiten. Die IGFM appelliert an die deutsche Regierung, dies angesichts der systematischen Gewalt des Mullah-Regimes nicht sprachlos hinzunehmen und weitere Sanktionen vorzunehmen.
Die IGFM gratuliert der Iranerin von ganzem Herzen. Dieser Preis gelte auch den Frauen, die systematisch durch die islamistische Diktatur diskriminiert werden, so die IGFM. Seit Jahren ist sie von ihrem Mann und ihren Kindern, Kiana und Ali, getrennt.
Wir appellieren eindringlich an die EU-Vertreter, auf ihr eigenes Parlament zu hören und sich der türkisch-aserbaidschanischen Aggression entgegenzustellen. Diese droht Armenien, den ersten christlichen Staat der Welt, ganz von der Landkarte zu fegen.
Aus für Berg-Karabach, Aus für Armenien? Wie kann von einer Normalisierung die Rede sein, während aserbaidschanische Soldaten in Karabach wild um sich schießen? Ein IGFM-Kommentar über die Gefahr für Armenien.
EU-Partner betreibt ethnische Säuberung. Genozid reloaded? Die EU muss unverzüglich Flagge zeigen, ob ihr Energieinteressen wichtiger als Völkerrecht und Achtung der Menschenrechte sind. Berg-Karabach und der Latschin-Korridor sind dabei nur der Beginn der geplanten Landnahme.