Verachtung der UN-Prinzipien

Frauen werden in der Islamischen Republik Iran für das Nichttragen des Hijabs verhaftet, verprügelt und getötet. Der iranische UN-Vertreter wird das morgige Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats leiten. Die IGFM appelliert an die deutsche Regierung, dies angesichts der systematischen Gewalt des Mullah-Regimes gegen Frauen, Andersdenkende und Minderheiten sowie der Unterstützung der Terrororganisation Hamas nicht sprachlos hinzunehmen und weitere Sanktionen vorzunehmen.
IGFM: Ali Bahreini’s Auftritt verachtet die Prinzipien der Vereinten Nationen
Mullah-Vertreter leitet Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats
Frankfurt am Main, 1. November 2023 – Während in der Islamischen Republik Iran Frauen für das Nichttragen des Hijabs verhaftet, verprügelt und getötet werden, wird dessen Vertreter das morgige Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats leiten. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an die deutsche Regierung, dies angesichts der systematischen Gewalt des Mullah-Regimes gegen Frauen, Andersdenkende und Minderheiten sowie der Unterstützung der Terrororganisation Hamas nicht sprachlos hinzunehmen.
Ali Bahreini, Vertreter der Islamischen Republik vor den Vereinten Nationen, vertritt ein klerikal-faschistisches Regime, in dem Menschenrechte systematisch mit Füßen getreten werden, so die IGFM.
Die deutsche Regierung muss die Sanktionslisten deutlich ausweiten und die Islamischen Revolutionsgarden als Terrororganisation benennen, fordert die Menschenrechtsorganisation.
Katastrophale Menschenrechtsbilanz
In der Menschenrechtsbilanz stehen im Iran die Hinrichtung von 354 Menschen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres, zwei Morde an jungen Frauen aufgrund Nichttragens des Hijab, brutale Militäreinsätze gegen Demonstranten und die Verhaftung hunderter politischer Gefangener. Am 22. Oktober erst starb die 17-jährige Armita Garawand, nachdem sie Anfang Oktober wegen Nichttragens des Hijab in der Teheraner U-Bahn von Hijab-Wächtern brutal angegriffen wurde.
Bei der Trauerfeier für Armita Garawand wurde die international bekannte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh festgenommen. Auch weitere Personen wurden verprügelt und verhaftet.
Justizchef fordert härteres Durchgreifen gegen Frauen
Obwohl das neue Hijab-Gesetz, das Frauen noch viel stärker einschränken wird, noch nicht in Kraft ist, fordert Justizchef Gholamhossein Mohseni Ejei ein härteres Durchgreifen bei Nichttragen des Hijabs, wie die IGFM in ihrem aktuellen Iran-Bericht beschreibt. Mehreren Schauspielerinnen wurde wegen Ablegens des Hijab ein Berufsverbot erteilt. Gleichzeitig stellte das Mullah-Regime ein neues intelligentes System (MASAF) zur Identifizierung von „Unruhestiftern“ vor. Die Gewalt wird also insgesamt zunehmen, befürchtet die IGFM.

Ali Bahreini, Vertreter der Islamischen Republik Iran vor den Vereinten Nationen. Foto: Twitter




