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Menschenrechte verteidigen beginnt mit Hinsehen.

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Erfolge

Erfolge der Menschenrechtsarbeit

Menschenrechtsarbeit braucht Ausdauer – manchmal viel Ausdauer. Vor allem dann, wenn Diktaturen sehen, dass Menschenrechtler erfolgreich arbeiten, gesellschaftlichen Einfluss gewinnen und dadurch die Willkür menschenfeindlicher Regime in Frage stellen. Es ist daher schon ein Erfolg, wenn Menschenrechtler in Gefangenschaft nicht (mehr) gefoltert werden, wenn sie Zugang zu Angehörigen bekommen und sich ihre Haftbedingungen verbessern. Manchmal aber, dauert der Einsatz wirklich lange – umso größer ist die Freude, wenn Menschenrechtler dann schließlich doch freigelassen werden.

Frei: Habib Afkari

Habib Afkari wurde seit über 1.000 Tagen unschuldig im Adelabad-Gefängnis in Shiraz gefangen gehalten. Die iranischen Behörden werfen ihm unter anderem vor, einen Sicherheitsbeamten getötet zu haben. Im März 2022 kam er nun endlich aus dem Gefängnis frei.

Frei: Raif Badawi

Der liberale saudische Internet-Aktivist Raif Badawi wurde am 8. Mai 2014 wegen „Beleidigung des Islam“ zu 1.000 Peitschenhieben und zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Am 12. März 2021 kam er nach 10 Jahren aus dem Gefängnis frei. Ob er auch das Land verlassen darf, ist bisher allerdings noch unklar.

Frei: Ramy Kamil

Der Menschenrechtler Ramy Kamil war seit November 2019 im für Folter berüchtigten Tora-Gefängnis in Kairo gefangen. Er ist bekannt für seinen Einsatz für die koptische Minderheit, die in Ägypten massiver Verfolgung ausgesetzt ist. Am 9. Januar 2022 kam er nach mehr als zwei Jahren Haft endlich aus dem Gefängnis frei.

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