Kriegshetze und Brainwashing in Sotschi

In Sotschi, Stätte der Olympischen Winterspiele, spielen diese Woche die Putinschen „Hungergames“ für Jugendliche aus der ganzen Welt. Die IGFM ist angewidert ob der unerträglichen Kriegshetze und Entmenschlichung durch Putins Kriegshetzer. Medwedjew hetzt über europäische Regierungschefs und zeigt eine europäische Landkarte in der es keine Ukraine mehr gibt, sondern nur Russland.

IGFM: Widerliche Kriegshetze und Brainwashing junger Menschen 

Frankfurt/Moskau, 6. Februar 2024 – Während russische Truppen seit zwei Jahren gezielte zivile Infrastruktur und Wohngebiete in der gesamten Ukraine bombardieren, Zivilisten erschießen, foltern und morden, veranstalten die Kriegsverbrecher Putin und Medwedjew ein internationales Jugendfestival. Der zweite russische Staatsmann Dimitrij Medwedjew verbreitet vor zehntausenden jungen Menschen widerliche Kriegshetze. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert, dass auch Putins Kriegshetzer wie Medwedjew vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt und verurteilt werden müssen, ein Kommentar.

In der ersten Märzwoche dieses Jahres richtet der russische Präsident Vladimir Putin das größte internationale Jugendfestival der Welt aus. Auf dem Gelände der Olympischen Winterspiele 2014 sind 20.000 russische und internationale Leiter von Teenager- und Jugendbewegungen zu allen erdenklichen Themen zu Gast.

Verteilt nach olympischer Manier in einer großen „Stadt der Jugend“, die mit modernsten Kommunikationstechniken funktional miteinander vernetzt ist. High-Tech Hallen zu Themen wie Wirtschaft, Sport, Kultur oder Sozialem, Broadcasts zu allem und jedem, Riesenleinwände an den Hauptpodien.

Die Bildergalerien auf der Webseite der Veranstaltung zeigen junge, freundliche Gesichter unter dem offiziellen Motto „Lasst uns die Zukunft zusammen beginnen“. Widerlich und erschreckend angesichts des gleichzeitig stattfindenden russischen Vernichtungskriegs gegen die Ukraine. 

Dass Putins Propagandisten sich schon lange in ihren Hetzreden gegenseitig übertrumpfen ist uns bekannt. Sei es, dass sie die deutsche Außenministerin zum Abschuss freigeben, ständig eine Atombombe auf Berlin fallen lassen möchten oder den armenischen demokratischen Ministerpräsidenten lebenslang in ein Erdloch zum Bespucken eingraben wollen.

Doch dass einer der zweiten Staatsmänner Russlands, der ehemalige Marionetten-Präsident von Putin, Dimitri Medwedew, sich in persona vor Zehntausende Teenager und Jugendliche aus aller Welt stellt und ihnen in überlebensgroßer eingeblendeter Kartographie eine europäische Landkarte erklärt, in der es keine Ukraine gibt, sondern nur Russland, geht noch über die bisherigen Völkerrechtsverbrechen hinaus.

Dies umfasst ebenso Verbrechen gegen die UN-Kinderrechtskonvention, die für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs gilt.

Somit ein weiterer offener Verstoß gegen das Völkerrecht und seine westliche Wertegemeinschaft. Die IGFM mit Sitz in Frankfurt am Main fordert deshalb dringend auch die Putinschen Propagandisten der Hetzrede zu Völkerrechtsverbrechen und Völkermord zur rechtlichen Verantwortung vor den Internationalen Strafgerichtshof zu ziehen.

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Russland: 16 Jahre Gefängnis für ehemaligen Geschichtslehrer

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Mit rücksichtsloser Brutalität demonstriert die Islamische Republik Iran ihre Macht. Am 2. April wurde der 18-jährige Amirhossein Hatami hingerichtet, weitere politische Gefangene in den Tagen zuvor. Hunderte werden in diesen Tagen verhaftet. Die Islamische Republik regiert mit Terror.

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