Besuch im Deutschen Bundestag

Im Rahmen eines Berlin-Aufenthalts vom 27. bis 29. November traf sich eine IGFM-Delegation mit MdB Nico Tippelt (FDP), Vertretern der ukrainischen Organisation Vitsche, Dr. Sonja Müller aus dem Team von MdB Markus Grübel (CDU) sowie Mikhail Minasyan vom Verband der Europäischen und Armenischen Fachleute e.V., um sich über die aktuelle Situation in der Ukraine und in Armenien auszutauschen und die Arbeit der IGFM vorzustellen.
IGFM-Delegation in Berlin

Frankfurt am Main – 4. Dezember 2024
Im Rahmen eines Berlinbesuchs mit je einer Vertreterin der ukrainischen und der armenischen IGFM-Sektion traf sich die IGFM-Delegation mit Abgeordneten, anderen Menschenrechtsorganisationen und Experten um sich über gemeinsame Arbeitsfelder auszutauschen und Herausforderungen zu thematisieren. Im ersten Gespräch mit Vitsche wurden die gemeinsamen Ziele in der Aufklärung über russische Desinformation unterstrichen sowie die Initiativen zur Stärkung der ukrainischen Gemeinschaft und der Förderung dekolonialer Initiativen.
1. Aufdeckung und Bekämpfung russischer Desinformation
Vitsche, vertreten durch Katharina Derdiuk (Cultural Project Manager) und Kateryna Demerza (Head of Communications), deckt manipulative russische Narrative in Medien auf und klärt medial darüber auf. Zu den Zielen der Nichtregierungsorganisation zählt der Aufbau bzw. das Aufrechterhalten einer gut informierten, widerstandsfähigen Gesellschaft in Europa und weltweit. IGFM und Vitsche sind beide daran interessiert die öffentliche Wahrnehmung zu schärfen und demokratische Werte durch gezielte Informationsweitergabe und Veranstaltungen zu verteidigen.
2. Dekoloniale Initiativen und Kulturdiplomatie

Nico Tippelt gemeinsam mit IGFM-Delegation im Bundestag

Svitlana Selivanova mit Nico Tippelt, Vorstandsmitglied der Parlamentariergruppe Südkaukasus
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Entwicklungen rund um das Friedensabkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan. Die Frage, ob ein friedliches Nebeneinander oder gar ein Miteinander in Zukunft möglich ist, wurde intensiv beleuchtet. „Die Lage vor Ort ist äußerst schwierig, wie ich bei einer Reise nach Armenien selbst erfahren konnte“, erklärte Nico Tippelt.



Im Rahmen des Berlin-Besuchs fand auch ein konstruktives Treffen mit Mikael Minasyan vom Verband der Europäischen und Armenischen Fachleute e.V. (Association of the European and Armenian Experts e.V.) statt. Die Gespräche konzentrierten sich auf die aktuelle Lage in Arzach/Berg-Karabach, die Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit, wie gemeinsame Projekte und Veranstaltungen.
Fokus auf die Situation in Arzach/Berg-Karabach

Über den Verband der Europäischen und Armenischen Fachleute e.V.
Der Verband der Europäischen und Armenischen Fachleute e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung der armenischen Kultur, Wissenschaft und Bildung in Europa einsetzt. Zu den Kernzielen gehören die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen armenischen und europäischen Institutionen, der Schutz von Minderheitenrechten und die Förderung des kulturellen Erbes. Die Organisation engagiert sich zudem aktiv in politischen und gesellschaftlichen Fragen, die die armenische Diaspora betreffen, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen in Arzach/Berg-Karabach.
Stimmen aus dem Gespräch:
„Die Zusammenarbeit mit Organisationen wie der IGFM ist entscheidend, um auf humanitäre und politische Herausforderungen aufmerksam zu machen. Gemeinsam können wir viel bewegen.“
„Der Einsatz für Menschenrechte und die Unterstützung von Minderheiten sind zentrale Anliegen unserer Arbeit. Der Austausch mit dem Verband der Europäischen und Armenischen Fachleute war ein wichtiger Schritt, um unsere gemeinsamen Ziele voranzutreiben.“

Liusiena Zinovkina

IGFM-Delegation mit Ukrainerin Liusiena Zinovkina und Menschenrechtsverteidiger und Unterstützer der IGFM Oliver Hagenbruch
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Gefördert vom Amt für auswärtige Angelegenheiten




