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Iran2026-06-10T20:11:36+02:00

Die Islamische Republik Iran ist ein Unrechtsstaat und missachtet systematisch die Rechte ihrer Bürger. Angehörige ethnischer, religiöser und politischer Minderheiten sind im Iran vielfacher Diskriminierungen ausgesetzt: Immer wieder kommt es zu willkürlichen Festnahmen, Verurteilungen ohne faire Gerichtsprozesse sowie zu Misshandlungen und Hinrichtungen von Andersdenkenden. Das herrschende Mullah-Regime duldet keine Rechtsstaatlichkeit. Anwälte, die sich für ihre Mandanten einsetzen, werden selbst Opfer von Verfolgung und zu politischen Gefangenen. Die katastrophale Menschenrechtslage im Iran und die Vielzahl der politischen Gefangenen und Glaubensgefangenen sind seit Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der IGFM-Arbeit. Die IGFM hat über 110 Patenschaften für iranische politische Gefangene initiiert und in vielen Fällen erfolgreich zu Hafterleichterungen und Freilassungen beigetragen.

Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen

IGFM-Berichte zur Menschenrechtssituation


Aktionen, Kommentare und Appelle

2002, 2019

Frei: Journalistin Nazanin Zaghari-Ratcliffe

Die Journalistin Nazanin Zaghari-Ratcliffe wurde 2016 während eines Familienurlaubs im Iran festgenommen und inhaftiert. Im April 2021 wurde sie erneut zu einem Jahr Haft verurteilt. Am 16. März 2022 konnte die Doppelstaatlerin nun endlich zu ihrer Familie nach England zurückkehren. Nach Überzeugung der IGFM hat die iranische Regierung die Zaghari-Ratcliffe missbraucht, um ausländische Journalisten einzuschüchtern und zur Selbstzensur zu zwingen.

1311, 2018

Appellvorschlag: Keine Todesstrafe für Homosexualität

Verhaftete Homosexuelle bestreiten regelmäßig ihre Neigung, denn ein Eingeständnis hätte katastrophale Folgen. Im Gegenteil versuchen Verurteilte mit Hilfe ihrer Anwälte dagegen vorzugehen, als homosexuell „verleumdet“ zu werden. Aus diesem Grund sind Appellaktionen für einzelne Gefangene bei Homosexualität keine Hilfe, sondern sogar schädlich. Der Appell der IGFM ist daher allgemein gehalten. Bitte machen Sie mit.

2610, 2018

Todesstrafe für Heavy Metal – Künstlerische Freiheit im Iran bedroht

Den Musikern der iranischen Heavy Metal Band „Confess“ droht ein Prozess unter anderem wegen „Blasphemie“. Sollten sie verurteilt werden, erwartet sie eine langjährige Gefängnisstrafe oder sogar die Todesstrafe. Hintergrund ist die Veröffentlichung eines Albums, das konservative Geistliche als Gotteslästerung ansehen.


Die IGFM bietet eine Reihe von kreativen Anzeigemotiven zu Menschenrechtsverletzungen im Iran an, welche Sie hier einsehen und downloaden können.

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