
Die Unterdrückung und Verfolgung Andersdenkender ist in Kuba trauriger Standard. Seit dem Amtsantritt von Fidel Castro 1959 ist die ohnehin sehr große Zahl willkürlicher Verhaftungen immer weiter gestiegen. Auf der Karibikinsel werden seit 2012 jeden Monat hunderte Menschen willkürlich festgenommen, weil sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen wollen und weil sie Menschenrechte oder Demokratie fordern. Die Verhafteten werden von der kubanischen Staatssicherheit oder der Polizei fast immer misshandelt und bedroht, bevor sie in den meisten Fällen spätestens nach einigen Tagen wieder aus der Haft entlassen werden. Mit dieser Technik der Einschüchterung und Bedrohung soll die kubanische Demokratiebewegung zerschlagen werden.
Presseinfos
Kuba: Professor zu 10 Jahren Haft verurteilt
Der kubanische Professor Ariel Manuel Martin Barroso wurde wegen regierungskritischer Graffitis zu zehn Jahren Haft und einem lebenslangen Lehrverbot verurteilt. Die IGFM sieht darin ein Beispiel für die drastische Verschärfung der Repressionen in Kuba. Aktuell sind 1.207 politische Gefangene bekannt, viele davon schwer erkrankt und ohne ausreichende medizinische Versorgung.
Kubanischer Oppositionsführer endlich frei
Am 13. Oktober 2025 verließ der kubanische Dissident José Daniel Ferrer García gemeinsam mit seiner Familie Kuba und reiste in die Vereinigten Staaten aus. Die Ausreise erfolgte auf Antrag der US-Regierung und mit seiner Zustimmung. Im Januar 2025 war er kurzzeitig freigelassen, wurde jedoch im April erneut inhaftiert. Nach einer Änderung der Haftmaßnahme konnte er schließlich ausreisen und kündigte an, seinen politischen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte aus dem Exil fortzusetzen.
Kuba: José Daniel Ferrer im Hungerstreik – IGFM fordert Freilassung
Der inhaftierte kubanische Demokratieaktivist José Daniel Ferrer demonstriert gegen die unmenschlichen Haftbedingungen. Sein Gesundheitszustand ist besorgniserregend. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung des Bürgerrechtlers und appelliert an die europäischen Regierungen, den Druck auf das Castro-Regime zu erhöhen.
Petition: Menschenrechtsverletzungen durch Republik Kuba
Mit der Bundestagspetition 179940 "Maßnahmen gegen Kubas Menschenrechtsverletzungen" setzt die Vereine „MenschenDeCuba" e.V. und PatriaYVida e.V. ein klares Zeichen für eine menschenrechtsbasierte Kuba-Politik der Bundesregierung. Die Mitzeichnungsfrist endet am 08. Juli 2025 - bitte unterstützen Sie diese wichtige Aktion.
Menschenrechte in Kuba
Kuba: Professor zu 10 Jahren Haft verurteilt
Der kubanische Professor Ariel Manuel Martin Barroso wurde wegen regierungskritischer Graffitis zu zehn Jahren Haft und einem lebenslangen Lehrverbot verurteilt. Die IGFM sieht darin ein Beispiel für die drastische Verschärfung der Repressionen in Kuba. Aktuell sind 1.207 politische Gefangene bekannt, viele davon schwer erkrankt und ohne ausreichende medizinische Versorgung.
Castro-Regime hat kubanischem Volk Martyrium auferlegt
„Die Lage in Kuba verschlechtert sich dramatisch: Hunger, Stromausfälle, Inflation und Unterdrückung prägen den Alltag. Besonders hart trifft es die politischen Gefangenen – derzeit 1.185 Menschen. Unter ihnen befinden sich bekannte Dissidenten wie José Daniel Ferrer García, Félix Navarro Rodríguez, sowie die Aktivistinnen Saylí Navarro und María Cristina Garrido."
Yordenis Ugás kritisiert anhaltende Stromausfälle
Der kubanische Boxweltmeister Yordenis Ugás thematisiert die katastrophale Menschenrechtslage in Kuba, die durch mehrtägige Stromausfälle verschärft wird. Ugás bezeichnete die Situation als einen „Echtzeit-Horrorfilm“.
Nelson Caballero Díaz
Nelson Caballero Díaz wurde nach einer Protestaktion am 18. Oktober 2024 von der Polizei wegen des Vorwurfs der "Anstiftung zu einer Straftat" festgenommen. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft, ohne Aussicht auf einen Prozess.
Oscar Luis Ortiz Arrovsmeth
Der Kubaner wurde nach der friedlichen Teilnahme an den 11J-Demonstrationen in Havanna unrechtmäßig festgenommen. Sein ursprüngliches Urteil von 24 Jahren wegen "Volksverhetzung" wurde auf 10 Jahre heruntergesetzt. Die physischen und mentalen Misshandlungen durch die kubanische Justiz bewegten ihn bereits zu einem Suizidversuch.
Fredi Beirut Matos
Der Kubaner Fredi Beirut Matos wurde nach den landesweiten Protesten im Juli 2021 in Kuba willkürlich festgenommen. Ihm werden angebliche Aufruhr und Volksverhetzung vorgeworfen und er ist zu neun Jahren Haft verurteilt worden.
Damen in Weiß
Die wichtigsten Erfolge und Entwicklungen der Damen in Weiß
Hier finden Sie die wichtigsten Erfolge und Entwicklungen der ''Damas en Blanco'' - der bekanntesten Bürgerrechtsgruppe aus Kuba.
Zur Entstehung der „Damen in Weiß“
Erfahren Sie mehr über die bekannteste Bürgerrechtsgruppe Kubas - die „Damas de Blanco“. Diese wurde 2003 von einer Gruppe kubanischer Frauen gegründet.
Kuba: Solidarität mit den Damen in Weiß
Die bekannteste Bürgerrechtsbewegung Kubas „Damas de Blanco“ gründeten sich im Jahr 2003, als im sogenannten kubanischen „schwarzen Frühling“ 75 Bürgerrechtler und unabhängige Journalisten willkürlich verhaftet wurden. (Bild: EL Gringo, Flickr)
Die IGFM bietet eine Reihe von kreativen Anzeigenmotiven zu Menschenrechtsverletzungen im Kuba, welche Sie hier einsehen und downloaden können.













