Maksim Ovcharenko

Maksim Ovcharenko wurde vom russischen Militär festgenommen und verschleppt, nachdem das Militär auf das Auto schoss, in dem Maksim und seine Freunde saßen. Seit April 2023 ist nichts mehr über seinen Verbleib bekannt.
Ungewisses Schicksal für jungen ukrainischen Vater
Vor seiner Gefangenschaft in Russland war Maksim als Schweißfachmann im Kernkraftwerk Tschernobyl tätig. Im Jahr 2014 wurde er Vater eines Kindes. Seine Eltern leiden zunehmend unter gesundheitlichen Beschwerden. Der Vater wurde von mehreren schweren Leiden heimgesucht – ein Schlaganfall, ein Oberschenkelhalsbruch und eine ernste Nierenerkrankung haben ihn so geschwächt, dass er kaum noch aufstehen kann. Ihn quält die Sorge, seinen Sohn nie wieder in die Arme schließen zu können. Maksims Mutter kämpft ebenfalls mit Mobilitätseinschränkungen und ist auf einen Gehstock angewiesen.
Verschleppung
Am 25. März 2022 eröffnete das russische Militär in der Nähe der Stadt Slawutytsch das Feuer auf das Auto, in dem Maksim und seine Freunde unterwegs waren. Alle Personen im Auto wurden vom russischen Militär gefangen genommen.
Zuerst wurde Maksim in die Stadt Kursk (Russische Föderation) verschleppt. Danach wurde er in der Strafkolonie Tula in der Stadt Donskoj (Russische Föderation) festgehalten. Nach letzten Informationen wurde er in eine Kolonie in Mordowien verlegt.
Seit April 2023 liegen keine neuen Informationen über den Verbleib von Maksim vor.
Gesundheitszustand
Maksim hatte einen Bandscheibenvorfall und Probleme mit den Beinen. Zeugenaussagen zufolge erlitt Maksim bei seiner Festnahme Verletzungen an der Schulter und am Arm.
Stand: Februar 2025



