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Dahlke übernimmt Politische Patenschaft

Die parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag Miriam Dahlke übernimmt die politische Patenschaft für die verschleppten ukrainischen Zivilgefangenen Oleksii Kyselov und Sergiy Tsyhipa. Foto Dahlke: Pressefoto.

Verschleppte ukrainische Zivilisten willkürlich verurteilt

Parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag Miriam Dahlke übernimmt politische Patenschaften

Frankfurt am Main, 13. Januar 2025 – Gegen die willkürliche Inhaftierung von ukrainischen Zivilisten: Die parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag Miriam Dahlke hat im Dezember 2024 die politische Patenschaft für die beiden verschleppten Ukrainer Oleksii Kyselov und Sergiy Tsyhipa übernommen und fordert deren sofortige Freilassung. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, dass der Aggressor Russland mit Verschleppungen und willkürlichen Verurteilungen gezielt gegen die zivile Bevölkerung der Ukraine vorgeht.

Oleksii Kyselov ist ein pensionierter Kommandant der ukrainischen Marine. Zuletzt war er politisch aktiv und gründete die NGO „Binnenvertriebene-SOS“. Im Juli 2022 wurde Oleksii vom russischen Militär festgenommen und geschlagen und gefoltert, um Informationen zu erhalten. Anschließend wurde er in das Untersuchungsgefängnis in Simferopol gebracht, wo er etwa ein Jahr lang festgehalten und später zu 8,5 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

Der Journalist und Politologe Sergiy Tsyhipa wurde wegen seiner aktiven Bürgerrechtsarbeit und journalistischen Tätigkeit entführt. Das „Oberste Gericht“ der Krim verurteilte ihn wegen angeblicher Spionage zu 13 Jahren Gefängnis. Nach letzten Informationen wurde Sergiy in die Strafkolonie Nr. 3 in der Stadt Skopin (Russische Föderation) verlegt. Aufgrund von Misshandlungen und Folter hat sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert.

Einsatz für Gefangene

Die IGFM dokumentiert seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine zahlreiche Fälle von Verschleppungen, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch russische Truppen und setzt sich für die Freilassung verschleppter Zivilisten ein. Sie unterstützt Angehörige und macht auf das Leid der Opfer aufmerksam.

Die parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag Miriam Dahlke setzt sich gemeinsam mit der IGFM für die Freilassung der beiden Zivilisten ein und fordert die russischen Behörden auf, die willkürlichen Verhaftungen und Verschleppungen von Zivilisten unverzüglich zu beenden.

Die parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag Miriam Dahlke hat die politische Patenschaft für Oleksii Kyselov und Sergiy Tsyhipa übernommen.

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2809, 2026

Gemeinsame Erklärung von Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft

Die Auslieferung von Mansur Mowlajew und Julia Emelianova nach Russland wird zu politisch motivierter Strafverfolgung, langjähriger Haft und Misshandlung führen. Daher fordert die IGFM und 149 weitere Unterzeichner Kasachstan auf, die Auslieferung zu stoppen und seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.

2409, 2026

Ukraine/Russland: 28 Jahre Haft für verschleppten ukrainischen Zivilisten

Der ukrainische Ingenieur Kostiantyn Zinovkin ist am 22. September 2026 von einem Militärgericht in Rostow am Don zu 28 Jahren Haft verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt das Urteil auf das Schärfste und fordert seine sofortige Freilassung.

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

1709, 2026

Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

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