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Besuch im Hessischen Landtag

Am 20. November 2024 besuchte die IGFM gemeinsam mit Praktikantinnen aus Armenien und der Ukraine den hessischen Landtag. Mit Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen und der CDU wurden in einem konstruktiven Dialog zentrale Themen wie der Kampf gegen russische Desinformation, Kriegsverbrechen in der Ukraine und die Ereignisse des Karabach-2-Kriegs erörtert. Foto: IGFM

Internationaler Austausch mit Abgeordneten aus dem Hessischen Landtag

Am 20. November 2024 fand ein bedeutendes Treffen im Hessischen Landtag statt, bei dem Vertreter der armenischen und ukrainischen IGFM-Sektion gemeinsam mit Vertretern der deutschen Sektion die Gelegenheit hatten, sich mit wichtigen politischen Akteuren auszutauschen. In einem konstruktiven Dialog lernten sie die Abgeordneten Martina Feldmayer und Miriam Dahlke von der Partei Bündnis 90/Die Grünen sowie Max Schad von der CDU/CSU kennen. Diese engagierten Politiker setzen sich nicht nur für die Belange ihrer Wähler ein, sondern auch für die Rechte politischer Gefangener weltweit und unterstützen ukrainische Zivilisten, die unter schwierigen Umständen leiden.

Im Rahmen des Treffens wurde eine zentrale Frage erörtert, die alle teilnehmenden Länder betrifft: Wie kann man der russischen Desinformation in den Medien und sozialen Netzwerken entgegenwirken? Darüber hinaus wurden auch aktuelle Themen wie Kriegsverbrechen in der Ukraine und die Geschehnisse während des Zweiten Karabach-Krieges angesprochen. Die Praktikanten hatten die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und erhielten wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Lösungsansätze der politischen Landschaft.

Die beiden Medienakteurinnen Rima Vardanyan (links) und Svitlana Selivanova (rechts) mit den Landtagsabgeordneten Michaela Feldmayer (B90/Grünen, 1. von links), Miriam Dahlke (B90/Grünen, 2. von rechts) und Max Schad (CDU, 1. von rechts).

Mit Unterstützung vom Auswärtigen Amt absolvieren Menschenrechtsaktivistinnen aus Armenien und der Ukraine ein Praktikum bei der deutschen IGFM-Sektion. Dieses Programm bietet ihnen die Möglichkeit, internationale Online-Plattformen zu erforschen, die sich mit der Förderung und dem Schutz von Menschenrechten und Freiheiten weltweit befassen.

Das Praktikum zeichnet sich durch eine produktive Arbeitsatmosphäre in einem engagierten und unterstützenden Umfeld aus. Hier arbeiten Menschen zusammen, die sich für positive Veränderungen in der Welt einsetzen. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, sich mit Freiwilligen aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichsten Erfahrungen auszutauschen. Dieses Praktikum bietet eine praxisnahe Einführung in die Arbeit einer NGO und fördert sowohl analytische als auch kommunikative Fähigkeiten. Gleichzeitig sensibilisiert es die Teilnehmenden für globale Herausforderungen im Bereich der Menschenrechte und stärkt ihr Verständnis für internationale Zusammenarbeit.
Weitere Informationen über unsere Praktikantinnen finden Sie hier:

#civilsocietycooperation #humanrights #menschenrechte #igfm

Gefördert vom Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten

Aktuelle Pressemitteilungen der IGFM

2309, 2026

Peru/Russland: Tödlicher Stellen-Schwarzmarkt

Hunderte peruanische Staatsbürger sollen mit falschen Stellenangeboten nach Russland gelockt und dort zum Dienst in den russischen Streitkräften gedrängt oder gezwungen worden sein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert eine umfassende Aufklärung der mutmaßlichen Rekrutierungsnetzwerke und den Schutz der Betroffenen.

2109, 2026

Kuba: Roilán Álvarez Rensoler in Haft misshandelt

48 Tage Hungerstreik, schwere gesundheitliche Folgen und wiederholte Misshandlungen: Der kubanische Menschenrechtsaktivist Roilán Álvarez Rensoler sitzt seit Januar 2026 in Haft. Er soll ein regimekritisches Plakat angebracht haben. Die IGFM fordert die sofortige Freilassung von ihm und von mehr als 1.200 weiteren Menschen, die in Kuba wegen ihres friedlichen Engagements verfolgt werden.

1709, 2026

Zersetzen, liquidieren, ausschalten – die Stasi-Methoden leben in Russland und anderen Staaten weiter

Ob Mielke, Putin oder Lukaschenko, die Methoden der DDR-Staatssicherheit leben in Russland und anderen Staaten weiter. Anlässlich der Erklärung der IGFM als Staatsfeind im September 1975 durch die Stasi berichtet die Menschenrechtsorganisation über die Fortführung der Stasi-Methoden und kritisiert Putin-Freunde und -Unterstützer hier in Deutschland.

1509, 2026

Kasachstan: Mansur Mowlajew unternimmt Suizidversuch

Der tschetschenische Aktivist Mansur Mowlajew hat am 15. September in einem Gefängnis in Almaty einen Suizidversuch unternommen. Er erhielt rechtzeitig medizinische Hilfe, sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. In seinem Abschiedsbrief bat er darum, ihn in Kasachstan zu beerdigen und auch die Auslieferung der Aktivistin Julia Emelianova nach Russland zu verhindern. IGFM und Partner fordern Schutz statt Auslieferung.

709, 2026

Eva Bredow-Cordier übernimmt politische Patenschaft

Die Darmstädter Grünen-Fraktionsvorsitzende Eva Bredow-Cordier hat gemeinsam mit der IGFM die politische Patenschaft für die in Belarus verfolgten Frauen Neli Alfiorawa und Aliaksandra Pulinovich übernommen. Sie fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung und will mit der Patenschaft auf die brutale politische Repression und die systematischen Menschenrechtsverletzungen des Lukaschenko-Regimes aufmerksam machen.

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